HPV = eine der häufigsten übertragbaren Geschlechtskrankheiten |
HPV kann zu chronischen Infektionen führen |
Die Infektion ist vor allem für Frauen gefährlich |
HPV Cotestung zusätzlich zum jährlichen PAP-Test empfohlen |
HPV zählt zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen weltweit. Ergänzend zum jährlichen PAP-Abstrich bietet Woman & Health eine HPV-Testung an. Dabei kann festgestellt werden, ob eine Infektion mit bestimmten HPV-Typen vorliegt und um welchen Virustyp es sich handelt.

Eine Infektion mit Humanen Papillomaviren (HPV) betrifft viele Menschen im Laufe ihres Lebens – häufig, ohne dass sie etwas davon bemerken. Schätzungen zufolge stecken sich 4 von 5 Menschen im Laufe ihres Lebens mit den Viren an. Infektionsfolgen sind bei Frauen häufiger als bei Männern. Während diese Infektionen meist von selbst wieder abklingen, können bestimmte HPV-Typen langfristig Zellveränderungen verursachen und das Risiko für Gebärmutterhalskrebs erhöhen. Umso wichtiger ist eine regelmäßige Vorsorge. Neben dem PAP-Abstrich kann eine HPV-Testung zusätzliche Informationen liefern und dabei helfen, das individuelle Risiko genauer einzuschätzen.
„Fast 80% von uns bekommen irgendwann im Leben eine HPV-Infektion ohne es zu merken.“ – Dr. Johannes Seidel
HP-Viren befallen die Schleimhaut und Hautzellen und werden hauptsächlich (jedoch nicht nur) durch sexuellen Kontakt übertragen – wobei hier der reine Hautkontakt bereits ausreicht. Deshalb schützen auch Kondome nur bedingt vor einer Ansteckung.
HPV kann zu chronischen Infektionen am Gebärmutterhals, der Scheide und der Vulva führen. In seltenen Fällen können auch der Anus und Hals-Rachenraum betroffen sein – diese Infektionen heilen jedoch oftmalig von selbst und unbemerkt aus. Ist das Immunsystem stark genug, heilt der Virus oft unbemerkt wieder aus. Bei jungen Menschen kommt es meist in den ersten 8-12 Monaten zu einer „HPV Clearence”, also zu einer Selbstheilung. Im Vergleich zu vielen anderen Infektionskrankheiten wird der menschliche Körper nach einer Ansteckung und Ausheilung des Virus gegen diesen nicht immun, weshalb man sich immer wieder von Neuem anstecken kann.
Bei einer HPV-Infektion wird das Virus in Niedrig- und Hochrisiko-Gruppen eingeteilt:
Der bei Woman & Health durchgeführte HPV Test bestimmt den Virustyp genau. Insbesondere wissen Sie dann, ob es sich im Falle einer Infektion um einen High-Risk oder einen Low-Risk HP-Virentyp handelt.
Der PAP-Abstrich wird im Rahmen der jährlich empfohlenen gynäkologischen Vorsorge-Untersuchung durchgeführt. Sind die Befunde auffällig, wird eine Spiegelung des Gebärmutterhalses durchgeführt und bei Bedarf eine Gewebeprobe entnommen. Wird durch den HPV-Test eine Infektion mit den Hochrisiko-HP-Virustypen festgestellt, heißt dies jedoch keinesfalls, dass die Betroffene an Krebs erkranken wird – es wird lediglich das Risiko statistisch erhöht. In diesem Fall ist es besonders wichtig, immer wieder zu Kontroll-Untersuchungen zu gehen.
Bei Woman & Health führen wir im Rahmen der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung auch regelmäßig HPV-Abstriche vom Gebärmutterhals durch. Hierbei ist es möglich, genau den HP-Virustyp zu identifizieren. Die HPV-Cotestung zum PAP-Abstrich erhöht die Treffsicherheit und Genauigkeit zu Erkennung von Krebsvorstufen.
Die einzig wirklich sinnvolle Vorsorge ist die HPV-Impfung. Hier ist erst kürzlich eine neue Impfung auf den Markt gekommen, die vor mehr Virusstämmen schützt als die alte Impfung (9 statt 4). Dadurch reduziert der neue Impfstoff das Risiko für durch HPV verursachte Krebsvorstufen um 90%. Mehr dazu erfahren Sie HIER.
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Dieser Blogbeitrag ist in Kooperation mit PRIVATpatient.at entstanden - Die Nummer 1 bei privaten Krankenversicherungen.
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