Warzen

Warzen sind ansteckende, normalerweise gutartige Epithel-Geschwülste der Haut. Die Ursache für die Entstehung einer Warze, ist eine Infektion mit dem HP-Virus   (humane Papillomaviren). Derzeit unterscheidet man mehr als 120 Virustypen.

Übertragung

Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch via Kontakt- oder Schmierinfektion in kleinste Öffnungen der Haut oder Schleimhäute. Abhängig von der Lokalisation und dem klinischen Erscheinungsbild gibt es verschiedene Warzentypen. z.B.: treten Warzen im Bereich der Fußsohlen auf,  wachsen diese meist nach Innen und werden erst durch stechende Schmerzen beim Gehen bemerkt.

Ansteckung

  • Man kann sich selbst und andere Menschen mit Warzenviren anstecken.
  • Warzenviren werden nicht über das Blut übertragen.
  • Eine indirekte Ansteckung in Duschräumen ist möglich, besonders, wenn die Fußsohlen kleine Verletzungen aufweisen.
  • Nicht alle Menschen sprechen auf das Virus an, manche sind gänzlich immun.
  • An Warzen zu kratzen oder diese aufzubeißen fördert die Infektionsgefahr.
  • Nach erfolgter Infektion kann es manchmal Monate dauern, bis sich eine Warze bildet.

Feigwarzen & Dellwarzen

Feigwarzen (Genitalwarzen) sind sexuell übertragbare, fleischfarbene oder weißliche Warzen und werden durch Kontaktinfektion bzw. Schmierinfektion, hauptsächlich durch die Humanen Papillomaviren HPV 6 und HPV 11 übertragen. 

Dellwarzen gehören eigentlich nicht zu den Warzen, obwohl sie so aussehen; der Erreger ist ein Pockenvirus. Es sind glatte, oft glänzende Knötchen (stecknadelkopfgroß) mit einer zentralen Einkerbung, die meist an Armen, Oberkörper und Händen auftreten. Sie werden durch Schmier- und Kontaktinfektion übertragen.

Wir unterscheiden drei Behandlungsmethoden:

1) Topische Behandlung durch chemische Stoffe:

Keratolytika: Eingesetzt werden Keratolytika wie Salicylsäure, Milchsäure oder Vitamin A. Diese bewirken eine Hornhautauflösung, eine Reizung der Haut und eine Anregung des Immunsystems.

Ätzmittel: Eingesetzt werden Monochloressigsäure, Silbernitrat oder Kaliumhydroxid.

Zytostatika: Zytostatika sind Zellgifte. Diese werden in der Chemotherapie von Krebserkrankungen systemisch eingesetzt. Bei der Warzenbehandlung werden ausgesuchte Zellgifte auf die betroffenen Stellen topisch aufgetragen. Eingesetzt werden 5-Fluorouracil und Podophyllin / Podophyllotoxin.

2) Chirurgische Entfernung

Kryotherapie (Vereisung): Die betroffene Stelle wird mit flüssigem Stickstoff (-196° C) behandelt, die oberste Hautschicht löst sich, und die Warze fällt nach einiger Zeit durch die nachwachsende Haut ab. Eine Wiederholung der Behandlung bis zu 6 mal kann notwendig sein.

Kurretage (Ausschabung): Tiefsitzende Warzen werden ausgeschabt, dies kann allerdings einen langen und schmerzhaften Heilungsprozess nach sich ziehen.

Kauterisation: Die Warze wird mittels Elektrokoagulation (Ausglühen) entfernt; in lokaler Betäubung wird die Haut verschmort und die Viren werden abgetötet.

3) Immunmodulation

Medikament: Hierbei handelt es sich um ein topisch applizierbares Medikament ( Creme). Es führt über eine Aktivierung des unspezifischen Immunsystems der Haut zu einer lokalen Entzündungsreaktion und somit zur Abheilung der Warzen.

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