Wachstumshormontherapie

Das Wachstumshormon HGH wird als König der Hormone bezeichnet: Es ist eines der wichtigsten Hormone unseres Körpers und gewinnt zunehmend an Bedeutung in der Präventiv- und Antiagingmedizin. Das Wachstumshormon fördert den Einbau von Aminosäuren und Eiweiß in die Zelle und steuert damit alle Prozesse, die zum Aufbau von Organen verwendet werden.

Wachstums­hormonspiegel

Der Wachstumshormonspiegel ist in ersten zwei Lebensjahrzehnten am höchsten und sinkt dann ab dem 30. bis 35. Lebensjahr kontinuierlich ab.

Gebildet wird es in der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), ausgeschieden wird es vor allem nachts, sofern der Insulinspiegel niedrig ist. Das Hormon ist der Gegenspieler des Wachstumshormons; es wird bei erhöhten Blutzuckerspiegeln ausgeschüttet, hemmt den Fettabbau und die Wachstumshormonausschüttung. Aus diesem Grund ist es wichtig, abends kohlenhydratarme Kost zu sich zu nehmen, bzw. spät abends gar nichts mehr zu essen, um die natürliche Wachstumshormonausschüttung nicht zu hemmen (Dinnercancelling)

Ein Wachstums­hormonmangel äußert sich oft in

  • Abnahme der Muskelmasse und -kraft, Zunahme der Körperfettmasse, Veränderung der Körpersilhouette mit Fettansammlungen vor allem im Bauchbereich
  • Dünne und faltige Haut, verminderter Hautturgor
  • Verminderte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit
  • Abnahme der Lungen- und Herzleistung
  • Vermehrte Müdigkeit, depressive Verstimmungen, Libidoverlust
  • Erhöhte Blutfette, Neigung zu Altersdiabetes
  • abnehmende Knochendichte

Wachstums­hormon­therapie

Wachstumshormontherapie: Zahlreiche Studien bestätigen die Wirksamkeit der Wachstumshormonsubsitution im Alter. Wenn im Blut ein Wachstumshormonmangel bewiesen ist, kann durch gezielte Substitution ein gewisser Verjüngungseffekt erzielt werden. HGH hat von allen Hormonen die stärkste Anti-Age-Wirkung.

Richtig eingesetzt ist die Wachstumshormontherapie sehr effektiv: Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit steigen, die Haut wird dicker und fester, die Muskelmasse nimmt zu und Fettdepots vor allem im Bauchbereich  schmelzen in Kombination mit sportlicher Aktivität und kohlenhydratarmer Diät – man fühlt sich frischer und agiler. Eine zusätzliche Substitution von männlichen Geschlechtshormonen in ausgewogener Dosierung verstärkt den fettabbauenden Effekt des Wachstumshormons.  

Auch eine hormonelle Gewichtsreduktionskur mit Schwangerschaftshormonen (Cura Romana) wird durch die zusätzliche Applikation von Wachstumshormon ideal ergänzt, da es das mobilisierte Fett in Muskelmasse umwandelt und die Bindegewebs- und Hautstruktur gleichzeitig verbessert.

Verabreichung

Aufgrund der großen Molekülgröße muss das Wachstumshormon täglich mit einer ganz dünnen Nadel in Form eines so genannten Pens injiziert werden. Wachstumshormon in Form von Kapseln oder als Nasenspray angeboten ist völlig wirkungslos.

Ein beginnender Effekt stellt sich sehr individuell, frühestens nach 4 Wochen bis 3 Monaten ein. Die Dosierung wird immer behutsam und in Abhängigkeit vom persönlichen Hormonstatus gewählt. Zielbereich ist der Mittelwert gesunder 40 jähriger Menschen.

Nebenwirkungen der Wachstums­hormontherapie

Nebenwirkungen treten sehr selten auf. Gelegentlich kann es anfangs zu leichten Gliederschmerzen und Wasseransammlungen in den Unterschenkeln kommen. Diese Symptome verschwinden praktisch immer.

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