Bitte zur Brust nehmen:

Brustuntersuchung

Etwa 5.500 bis 6.000 Frauen erkranken im Jahr an Brustkrebs. Die Heilungschancen steigen bei Früherkennung sowie kleineren Tumoren. Deshalb ist die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung lebenswichtig – Sie selbst haben es in der Hand! Verlassen Sie sich nicht nur auf die regelmäßigen ärztlichen Kontrollen, sondern führen Sie auch selbst Tastuntersuchungen durch.  Ihre Brust gibt Ihnen Signale – worauf Sie achten sollten erfahren Sie hier.

Wie wichtig ist die Tastuntersuchung?

Sie stellt eine wesentliche Früherkennungsmaßnahme dar und sollte regelmäßig sowohl von Ihnen selbst als auch vom Frauenarzt durchgeführt werden Bei Woman & Health gilt sie als wichtiger Bestandteil jeder gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung.

Wie oft sollte ich meine Brust abtasten?

Im Idealfall einmal pro Monat innerhalb der ersten Zyklushälfte. aufgrund der hormonellen Situation sind zu diesem Zeitpunkt etwaige Veränderungen leichter tastbar und die Brust außerdem weniger druckempfindlich ist. Zwar lassen sich dadurch relativ selten Frühformen von Karzinomen entdecken, aber Sie werden dadurch – am besten schon in jungen Jahren – mit der Beschaffenheit Ihres Brustgewebes vertraut und merken Veränderungen früher.

Worauf muss ich achten?

  • Verdickungen, Verhärtungen, Verwölbungen und auffällige Stellen an der Brust
  • Hautveränderungen: Hauteinziehungen, "Orangenhaut", Rötungen
  • Veränderungen an der Brustwarze (Einziehung, farbliche Veränderung)
  • Absonderungen aus der Brustwarze
  • Knoten in der Achselhöhle

Tastuntersuchung durch blinde Frauen

Unser Kooperationspartner discovering hands setzt den überlegenen Tastsinn blinder und hochgradig sehbehinderter Menschen zur Verbesserung der Tastdiagnostik in der Brustkrebsfrüherkennung ein. Derzeit ist diese Untersuchung in Österreich im Rahmen einer Studie möglich.

Frauen ab 40 (unter 40 nur mit ärztlicher Zuweisung) haben dabei die Möglichkeit, kostenlos von der sehr gründlichen Tastuntersuchung zu profitieren. Durch die Teilnahme an der Studie tragen Sie auch dazu bei, dass für Frauen mit Sehbehinderung neue Arbeitsplätze im Gesundheitsbereich entstehen.

Die Untersuchung kann im Diagnosezentrum Urania sowie an drei weiteren Standorten in Wien vor der Mammographie kostenlose in Anspruch genommen werden.

Alle Details zur Anmeldung finden Sie unter www.discovering-hands.at.

Ihre Vorteile:

  • Zusätzliche innovative Früherkennung
  • Kostenlose Dreifachuntersuchung: Brusttastuntersuchung – Tastuntersuchung durch Arzt/Ärztin – Mammographie/Sonographie
  • Perspektivenwechsel: Eine Behinderung wird zur Begabung und fördert die Gesundheit

Jetzt teilnehmen, der eigenen Brustgesundheit Gutes tun und unterstützen, dass ein neues Berufsbild für sehbehinderte Frauen entsteht.

Wie wichtig ist die Mammographie?

Sie ist die derzeit wirksamste Methode, um Vorstufen sowie Frühstadien von Brustkrebs zu erkennen – seit Einführung der Routinevorsorgemammographie konnte die Brustkrebssterblichkeit in Österreich deutlich reduziert werden.

Wann sollte sie durchgeführt werden?

  • Ab dem 40. Lebensjahr alle zwei Jahre bzw. bei jüngeren Frauen nur bei Auffälligkeiten und erhöhtem familiärem Risiko.
  • Für Frauen unter 40 empfiehlt sich alternativ eine Ultraschalluntersuchung
  • bei Frauen über 40 kann eine Sonographie als ergänzende Maßnahme empfohlen werden.

Bei jungem, dichten Gewebe oder unklaren Befunden bzw. im Operationsfall erfolgt meistens eine zusätzliche Untersuchung mittels MR-Mammographie – einer detailgenauen dreidimensionalen Abbildung.

Welche Vorteile hat sie?

  • Auch Knoten, die kleiner als ein Zentimeter sind, werden sichtbar. Diese können weder vom Arzt noch von Ihnen selbst ertastet werden.
  • Kleine Kalkherde (Mikrokalk) lassen sich abbilden – sie gelten als Zeichen für Umbauvorgänge im Gewebe und sind mitunter ein wichtiger Hinweis.

Da sich das Diagnosezentrum Urania im selben Haus befindet, können bei Woman & Health Mammographien in Verbindung mit der Vorsorgeuntersuchung oder bei Beschwerden rasch durchgeführt werden.

Wie gefährlich ist die Strahlenbelastung?

Die Belastung durch Röntgenstrahlung  ist heutzutage weit geringer als das Risiko, eine Krebserkrankung nicht oder zu spät zu erkennen – besonders bei bei vorhandenen Symptomen oder bei über fünfzigjährigen Frauen, bei denen Brustkrebs am häufigsten auftritt.

15. Mai 2019

PRAEVENIRE LIVE-BLOGGERTALK "Krebs"

Beim PRAEVENIRE Bloggertalk am 15. Mai 2019 wurde das Thema Krebs umfassend besprochen. Unter den Talk-Gästen war Prof. Dr. Gschwantler-Kaulich mit Ihrer Fachexpertise insbesondere zu Brust- und Eierstockkrebs sowie die Rolle der Genetik. Sehen Sie hier das gesamte Gespräch:

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Wir sind telefonisch Montag bis Donnerstag von 9:00 bis 21:00 Uhr und Freitag bis 20:00 Uhr unter +43 1 5333 654, sowie jederzeit über unsere Online Terminvereinbarung und das folgende Kontaktformular erreichbar.

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