Die Seele streicheln:

Psychotherapie und Hypnose

Über Probleme spricht man nicht? Darüber sollten wir reden! Ganz offen, aber mit allem Respekt. Denn Körper und Seele sind eine Einheit – Krankheiten, Symptome oder Leidenszustände demnach Ursache oder Ausdruck von seelischem Ungleichgewicht. Hier setzt die Psychotherapie an, um seelisches Leid zu lindern, in Lebenskrisen zu helfen, Verhaltensweisen zu ändern und die persönliche Entwicklung und Gesundheit zu fördern. Mitunter auch mit Hilfe von Hypnose. Wie auch Sie dadurch Ihre Lebensqualität verbessern können erfahren Sie hier.

Wann empfiehlt sich eine Psychotherapie?

Eine Psychotherapie ist bei folgenden Symptomen/Gefühlen sinnvoll:

  • Rasendes Herzklopfen und Angst, zu sterben
  • Krankheitsgefühl ohne medizinischen Befund/Ursache
  • Vermeidung, Dinge zu tun, die man gerne tun würde
  • Probleme beim Ein- und Durchschlafen.
  • Zu viele Gedanken und das Gefühl mit niemanden darüber sprechen zu können.
  • Angst vor dem Kontakt mit Mitmenschen, vor großen Plätzen, engen Räumen, Autoritäten oder bestimmten Tieren
  • Lustlosigkeit, Erschöpfung und das Gefühl ständiger Überforderung
  • Belastende Umbruchsituationen, zB.: Tod einer nahestehenden Person, Arbeitslosigkeit, Scheidung, Trennung, Unfall ..
  • Niedergeschlagenheit und ohne Lebensfreude
  • Selbstmord-Gedanken
  • Beziehungsprobleme
  • Suchtverhalten (Alkohol, Drogen, Essen, Hunger, Liebe, Spiel)
  • Festhalten an bestimmten Ritualen, obwohl diese das eigene Leben sehr einengen
  • Unwissen darüber, das eigene Entwicklungspotential besser auszuschöpfen
  • Überforderung bei der Kindererziehung
  • Probleme mit der Sexualität
  • Entscheidungsschwierigkeiten

Was passiert bei einer Hypnose?

Hypnose ist wie eine Art der Kommunikation, die es ermöglicht, sich in einen initiierten Trancezustand zu begeben – ein Zustand tiefster Entspannung bei gleichzeitig erhöhter Aufmerksamkeit. Während der Trance:

  • Fokussieren der Aufmerksamkeit
  • Veränderte Körperwahrnehmung
  • Intensiveres Vorstellungsvermögen
  • Aktivierung der inneren Anteile und Ressourcenfindung
  • Veränderungen bestimmter körperlicher Vorgänge  wie z.B. Senkung der Atemrate, verringerte Muskelspannung, Senkung des Blutdrucks,...

Wann ist Hypnose zielführend?

1. Kinderwunsch 

Sie möchten ein Kind bekommen und leiden an den Umstand, dass es bisher nicht funktioniert hat?

Psychotherapeutische/hypnotische Hilfe kann Stress abbauen, eine mögliche unbewusste Abwehr erkennen und unbewusste Probleme bearbeiten. 

  • Spezielle Übungen (Trancen) zur tiefen (neuronale) Entspannung 
  • Abstimmung der Trancen auf die einzelnen Phasen im Behandlungszyklus (Hormonstimulation und Eizellreifung, Embryonentransfer, Wartephase) und die ersten Phasen der Schwangerschaft 
  • Lösung von Blockaden und Veränderung angstbesetzter Vorstellungen.  
  • Besonders in der Wartephase: Entwicklung eines positiven Bildes von den Vorgängen in Ihrem Körper und tiefe innere Ruhe, positive Bilder und nachhaltige Gelassenheit 

2. Schwangerschaft/Geburt: 

Hypnose schafft die Bedingungen für eine schöne und angenehme Schwangerschaft und Geburt

  • Stärkung des Urvertrauens von Mutter und Kind
  • Abbau von Ängsten
  • Einstimmung auf die Geburt
  • Besseres Umgehen mit dem Geburtsschmerz
  • Schwangerschaftsübelkeit und andere Themen rund um die Schwangerschaft

Die Hypnose wirkt durch: Positive Glaubenssätze, Selbstsuggestion und Suggestionen für das Kind, Visualisierungsmethoden für die Entwicklung des Kindes im Mutterleib und den Geburtsprozess

Nach der Schwangerschaft: Hilfe bei postpartale Depression (baby blues), Säuglings-, Erziehungs- und Entwicklungsfragen.

Abgang/Tot-Geburt, Komplikationen: psychologische Notfall-Betreuung, ggf auch im Goldenen Kreuz

3. Sexualität

Hypnose hilft:

  • bei Angst, Aversion, Versagensbefürchtungen, Gehemmtheit,
  • primären Sexual- und Triebängsten, Gewissens,- und Beziehungsängsten
  • negatives Körperempfinden
  • sexueller Unlust
  • zur Erweiterung des Verhaltensrepertoires: Erlernen von Zärtlichkeitsverhalten, Konfliktfähigkeit, Äußerung von Wünschen und Bedürfnissen
  • zur Reflexion des eigenen Verhaltens in der partnerschaftlichen Sexualität 
  • Fokussierung auf und Stärkung der persönlichen Ressourcen
  • Enttarnung sexueller Mythen
  • Aufarbeitung traumatischer Erfahrungen
  • bei Kinderwunsch: Lust statt Frust
  • während der Schwangerschaft: positiv mit der körperlichen und psychischen Veränderung umgehen und die natürliche Sexualität integrieren
  • nach der Schwangerschaft: zur eigenen Weiblichkeit, dem eigenen Körper zurückfinden

4. Beziehungsprobleme

  • Muster-Aufarbeitung
  • Entscheidungshilfe

5. Scheidung, Verlust, Tod

  • Trauerbewältigung, Begleitung, Unterstützung und neue Perspektive
  • Aufarbeitung
  • Strategie-Entwicklung

6. Abtreibung: 

  • Entscheidungshilfe, Perspektiven
  • Emotionaler Umgang mit bzw nach einer Abtreibung

7. Depression: 

Hypnose hilft bei depressiven Störungen insbesondere dadurch, dass es Ihnen erleichtert wird

  • die Selbstfürsorge (erneut) ernst zunehmen 
  • die kleinen Freuden des Lebens wieder zu entdecken. 
  • grüblerische Gedanken besser loszulassen 
  • sich auf gesundheitsfördernde Aktivitäten einzulassen. 

8. Trauma:

  • Beruhigung der chronischen Übererregung und Alarmiertheit 
  • Gewinnung des notwendigen Abstands, um die traumatisierenden Vorkommnisse emotional zu verarbeiten und zu bewältigen 
  • Erleichterung

9. Angst/Panik: 

Prüfungsangst, Höhenangst, Tunnelangst, Platzangst, Versagensangst uvm: Angststörungen sind weit verbreitet. Bei Panikattacken handelt es sich um unvermittelt auftretende panische Zustände ohne erkennbare Auslöser mit massiven vegetativen Erscheinungen wie Herzrasen oder Blutdruckanstieg.

  • Reduzierung der Übererregung und Anspannung 
  • Neubewertungen im Bereich des Denkens und vor allem des Fühlens
  • einerseits symptomlindernd/lösungsorientiert 
  • andererseits ursächlich, indem die Entstehungsgeschichte und Bedeutung der Ängste verstehbar werden. 

10. Psychosomatik, Psychosomatischer Schmerz: 

Physischen Schmerzen obwohl der Arzt nichts findet? Schmerzen nach Unfall, einer OP oder Geburt? Asthma, Neurodermitis, Allergien, Tinnitus, Kopfschmerzen, Reizdarm, Verspannungen? Speziell bei psychosomatischen Erkrankungen wird Hypnose traditionell schon lange sehr erfolgreich angewendet – mittels Hypnose kommt es

  • zu Linderung der Symptome, tlw. verschwinden diese sogar vollkommen 
  • oft reichen nur wenige Sitzungen für eine deutliche Verbesserung 
  • Aufdeckung der emotionalen Ursachen des Schmerzes 
  • Beeinflussung der Kontrolle und Schmerzverarbeitung im Gehirn 
  • (Re-)Aktivierung unbewusster und körperlicher Selbstheilungspotenziale (Immunsystem, vegetative Funktionen und Stoffwechsel)
  • Harmonisierung des Energieflusses und Lösung von Blockaden 
  • Förderung seelischer Neuorientierung
  • Aufdeckung/Transformierung eines möglichen unbewussten Sekundärgewinns (= Vorteil, der dem Erkrankten in seiner Umwelt durch die Erkrankung entsteht wie Zb Aufmerksamkeit, Geborgenheit, Pflege ..)

Burn-out, Stress, Depression – wie komme ich da raus?

Chronischer Stress, der in ein Burnout-Syndrom münden kann, ist heute eine der führenden Ursachen für vorzeitigen Ruhestand und Frühpensionierung. Das Problem bei chronischem Stress besteht darin, dass es eine schleichende Entwicklung ist. Die stetige Zunahme an Belastungen erfolgt so langsam, dass sie der Aufmerksamkeit entgeht.

Begünstigende Burn-out-Faktoren:

  • Perfektionismus
  • der Wunsch, es allen recht machen wollen
  • Kompetenzstreben
  • Freizeitverzicht
  • Der Anspruch, ständig verfügbar sein wollen oder müssen

Auswirkungen:

  • Erschöpfung der Leistungsfähigkeit
  • schwere depressive Reaktionen
  • ausgesprochene Passivität
  • Gefühl der Leere
  • weit gehender Verlust des Selbstwerterlebens
  • Libidoverlust.

Hypnose hilft:

  • Entspannung und Stabilisierung
  • Erholung des vegetativen Nervensystems
  • Erkennung und Respektieren der eigenen Leistungsgrenze
  • Abgrenzung gegenüber vermeidbarem Stress
  • Bewältigung von unvermeidbarem Stress.
  • Lösung aus alten Denk- und Verhaltensmustern
  • Erlernen, eigene Bedürfnisse ernst zu nehmen
  • Besinnung auf persönliche wichtige Werte
  • Umstellung in der Lebensführung auf eine gute Work-Life-Balance

Was tun bei Schlafstörungen?

Aus medizinischer Sicht spricht man von einer Schlafstörung, wenn Symptome wie Einschlaf- und/ oder Durchschlafstörungen und nicht erholsamer Schlaf über einen Zeitraum von einem Monat mindestens dreimal pro Woche auftreten.

  • Die Behandlung erfordert oft Geduld und auch Ihre Mitarbeit.
  • Es bedarf eine genaue Erforschung der Umstände, möglicher Ursachen und Betrachtung von Begleiterkrankungen
  • Liegen Symptome einer psychischen Erkrankung wie Depression, Angststörungen oder einer Abhängigkeitserkrankung vor?
  • Auch eine mögliche körperliche Ursache muss diagnostisch ausgeschlossen werden

Bitte keine Selbst-Medikation! Weder mit Alkohol oder Schlafmitteln (in der heutigen Zeit meist Benzodiazepine). Dadurch kann nicht nur rasch eine Abhängigkeit entstehen, es wird auch die gesunde Schlafarchitektur gestört und trotz Schlafes wird nicht die Erholung erreicht, die gesunder Schlaf mit sich bringt.

Mit Hypnose zur Nichtraucherin?

Studien (Universität Tübingen u.a.) belegen, dass Hypnose zu den erfolgreichsten Methoden zur Nikotinentwöhnung gehört – mit dem Entschluss künftig rauchfrei durchs Leben gehen und mit vier Sitzungen können Abstinenzraten von fast 90% erreicht werden.

Weitere Informationen zur Raucherentwöhnung finden Sie hier.

Vereinbaren Sie Ihren Termin.

Wir sind telefonisch Montag bis Donnerstag von 9:00 bis 21:00 Uhr und Freitag bis 20:00 Uhr unter +43 1 5333 654, sowie jederzeit über unsere Online Terminvereinbarung und das folgende Kontaktformular erreichbar.

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