Allergien

Bei einer Allergie vollzieht das Immunsystem eine Abwehrreaktion gegen gänzlich harmlose Umweltstoffe (Allergene), die sich meist mit entzündlichen Symptomen äußert.

Die Reaktionen können in einigen Fällen lebensbedrohlich sein. Die Symptome können an Atemwegen, Schleimhäuten, Haut, Magen-Darm-Trakt und als genereller Notfall (anaphylaktischer Schock) auftreten.

Typ I: „Heuschnupfen”

Eine Typ I Allergie ist das, was wir umgangssprachlich unter Heuschnupfen verstehen. Die allergischen Reaktionen, die oft unsere Augen und unsere Nase betreffen, können ohne Behandlung bis zu einem allergischen Asthma führen. Daher ist bei bestehenden Beschwerden, wie rinnende Nase, juckende Augen und Atemproblemen sowie ungeklärtem Husten, eine Allergie auszuschließen.

Diagnose eine Allergie

Die Diagnose beinhaltet in erster Linie eine Blutabnahme, gefolgt von einem Hauttest. Aufgrund dieser Ergebnisse und den individuellen Beschwerden wird entschieden, ob eine symptomatische Therapie ausreicht, oder ob eine Immuntherapie (Hyposensibilisierung) Sinn machen würde.

Hier gibt es mittlerweile sehr patientenfreundliche Impfschemata, die nur 4 Injektionen vor der Pollensaison bedürfen und nach 3 Therapiejahren gute Erfolge erzielt.

Allergenchip

Ganz neu ist der Allergenchip. Hier können mit einer Blutabnahme 112 Allergene auf einmal ausgetestet werden. Dieser Test beinhaltet Pollen-, Tierhaar, als auch Nahrungsmittelallergene und kann bei unklaren Beschwerden oder komplexen Beschwerden sehr hilfreiche Informationen liefern.

Ursachen für allergische Reaktionen

Mögliche Ursachen für allergische Reaktionen sind: 

  • genetische Anlage
  • mögliche übertriebene Hygiene im Säuglingsalter (das Immunsystem ist unterentwickelt)
  • Rückgang parasitärer Erkrankungen (das Immunsystem ist unterfordert; in Entwicklungsländern sind Allergien sehr selten)
  • Umweltverschmutzung
  • erhöhte Auslöserexposition (Verzehr exotischer Früchte, erhöhte Schadstoffbelastung, etc.)
  • Veränderung der Lebensbedingungen
    • Veränderung der Darmflora durch Antibiotika 
    • Babywindeln ändern die Bakterienflora der Haut
    • moderne Essgewohnheiten
    • kürzere Stillzeiten

Kontaktallergien entstehen, wenn Schleimhaut oder Haut mit einer auslösenden Substanz zum zweiten Mal in Berührung kommen (bei der ersten Berührung gibt es keine Reaktion - der Organismus sensibilisiert sich). Die meisten Gegenreaktionen entstehen bei Reinigungsmitteln, Nickel oder Duftstoffen.

Die Symptome reichen von Hautausschlägen (Quaddeln der Nesselsucht, Ekzeme, etc.) bis zu Extremfällen mit einem anaphylaktischen Schock (akutes Organ- und Kreislaufversagen).

Was tun gegen Allergien?

Die Erstbehandlung erfolgt mit Medikamenten, welche die Symptome mildern. Als generelle Vorbeugung sind natürlich die auslösenden Stoffe zu meiden. 
Bei einer Immuntherapie werden die Auslöserstoffe in winzigen Mengen verabreicht, um den Körper langsam daran zu gewöhnen. Begleitend können Kuraufenthalte und in manchen Fällen auch psychotherapeutische Methoden helfen.

Generell ist das verstärkte Bewusstsein für die auslösenden Stoffe sehr wichtig. Die Allergene können auch in Einrichtungsgegenständen und Baustoffen enthalten sein.

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