Notfallverhütung - „Pille danach“ & „Spirale danach“

Passiert bei der Verhütung ein Missgeschick oder wurde gar nicht verhütet, gibt es die Möglichkeit, eine eventuelle Schwangerschaft durch Notfall-Verhütung rechtzeitig zu verhindern.

Die herkömmlichen „Pillen danach“ sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich und können bis allerhöchstens 3 Tage nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Bei Woman & Health gibt es nun nicht nur ein neues Präparat der „Pille danach“, welches bis zu 5 Tage eingenommen werden kann, sondern auch die Möglichkeit, eine „Spirale danach“ einsetzen zu lassen und damit gleichzeitig einen längerfristigen Verhütungsschutz zu gewährleisten.

Bei Woman & Health erhalten Sie die Pille danach täglich zwischen 9 und 21 Uhr.

Wie funktioniert Notfallverhütung?

Die „Pille danach“ verhindert eine Empfängnis, indem sie den Eisprung verschiebt, sofern dieser noch nicht stattgefunden hat. Deshalb gilt: Umso schneller die Notfall-Verhütung eingenommen wird, desto höher die Wirksamkeit. Bei Einsetzen der „Spirale danach“ schränken die enthaltenen Kupferionen die Spermien-Beweglichkeit ein und verhindern die Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter.

ellaOne - Bis zu 5 Tage danach

Die „Pille danach“ ellaOne ist bis zu fünf Tage nach einer eventuellen Verhütungspanne wirksam.

Die ovulationshemmende Wirkung ist somit noch effektiver als bei bisherigen Präparaten (Vikela, Postinor), die innerhalb von drei Tagen eingenommen werden müssen.

Um die optimale postkoitale Empfängnisverhütung zu gewährleisten, sollte eine „Pille danach“ generell so früh wie möglich eingenommen werden. Die ellaOne bietet bereits innerhalb der ersten 24 Stunden um 3-4% mehr Sicherheit als herkömmliche „Pillen danach“. Dieser garantierte Schutz (bis zu 98%) bleibt auch in den Folgetagen bestehen, während die notfallverhütende Wirkung bei der herkömmlichen „Pille danach“ nach 24 (bis 72) Stunden deutlich abnimmt.

Wie wirkt die „Pille danach“?

Die „Pille danach“ verhindert eine Schwangerschaft nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr, indem sie den Eisprung verschiebt, solange er noch nicht stattgefunden hat.

Je schneller Sie die Pille danach einnehmen, desto wirksamer ist sie.

Die „Pillen danach“ im Vergleich:
ellaOne vs. Vikela

Vikela basiert auf dem Wirkstoff Levonorgestrel, der auch in vielen herkömmlichen Pillen eingesetzt wird. ellaOne basiert auf Ulipristalacetat und wurde speziell für Notfallverhütung entwickelt.

Die ellaOne bietet im Vergleich zu Vikela zuverlässigen Schutz bis knapp vor dem Eisprung und sollte daher als erste Wahl genommen werden, da Sie nicht wissen, wann genau Ihr Eisprung stattfindet.

Wie schwer sind Sie?

Richtig gelesen, Ihr Körpergewicht spielt bei der Wahl der richtigen Notfallverhütung unter Umständen eine Rolle. Bei Frauen ab einem Gewicht von 75kg ist Vikela nicht mehr ausreichend wirksam, bei ellaOne ist Vorsicht ab 88kg geboten.

Nach der „Pille danach“:
Wie geht es jetzt weiter?

Nach Anwendung einer „Pille danach“ sollten Sie unbedingt weiter bzw. wieder verhüten. Der Eisprung wurde nur verzögert, Sie sind daher in den Tagen danach bereits wieder fruchtbar.

Tipp: Mit einer „Spirale danach“ sparen Sie die „Pille danach“ und haben zuverlässigen Schutz für mehrere Jahre.

Zweimal „Pille danach“ im selben Zyklus?

Wir empfehlen keine zweite „Pille danach“ im selben Zyklus. Bitte kontaktieren Sie unsere Experten.

Die “Pille danach” ist keine Methode zur regelmäßigen Verhütung.

Spirale - Die sicherste „Methode danach“

Die sicherste „Verhütungsmethode danach“ ist bis zu 5 Tage nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eine Spirale einzusetzen.

Dabei sind folgende Methoden möglich:

Die Kupferionen der Spirale danach vermindern die Spermienbeweglichkeit sowie den Transport und die Einnistung einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutterhöhle.

Die Spirale danach ist vor allem für Frauen geeignet, welche neben der Notfallverhütung auch längerfristig einen sicheren Verhütungschutz anstreben. 

Sinnvoll ist die Einnahme einer Prostagandintablette einige Stunden vor dem Einsetzen der Spirale, da dadurch der Gebärmutterhals sich etwas öffnet, Dadurch ist das Setzen der Spirale vor allem außerhalb der Menstruation meistens weniger schmerzhaft.

Falls der Gebärmutterhalskanal sehr eng ist und aufgedehnt werden muss oder eine Patientin sehr schmerzempfindlich ist, bieten wir das Setzen der Kupfer- oder Hormonspirale in einer sehr sanften Kurznarkose an.

Der Eingriff ist dadurch völlig schmerzfrei und dauert nur ca. 5 Minuten. Die Patientin bleibt nach dem Eingriff noch ca. 20 Minuten in unserem Aufwachzimmer zur Nachbetreuung und kann danach sofort nach Hause gehen.

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Diese Leistung bieten wir an den Standorten Wien und Perchtoldsdorf an.

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