7.2.2020

Pränataldiagnostik (3/3): Risikoabschätzung von Fehlbildungen und Behinderungen

Um Erkrankungen und Behinderungen des Babys schon im Mutterleib erkennen zu können, bieten die ExpertInnen von “Woman &Health” unter dem Überbegriff „Pränataldiagnostik“ verschiedene vorgeburtliche Untersuchungen an.

Untersuchungen während der Schwangerschaft sind essenziell, um die Gesundheit des heranwachsenden Babys und seiner Mutter zu gewährleisten. Hierbei können Erkrankungen, Fehlbildungen und Behinderungen früh festgestellt und nach Möglichkeit behandelt-, bzw. die werdenden Eltern dementsprechend vorbereitet werden. Jene Untersuchungen sind jedoch nicht im Mutter-Kind-Pass enthalten und werden daher (außer in Ausnahmefällen) auch nicht von der Krankenkasse übernommen. Die Pränataldiagnostik von „Woman & Health“ umfasst neben Ultraschalluntersuchungen (2D, 3D und 4D) unter anderem auch das „Organscreening“ von Babys, die Plazentapunktion und den Wellbeing-Ultraschall.

Organscreening oder „Second-Trimester-Screening“

Das Organscreening ist nach dem „Combined Test“ die zweite pränataldiagnostische Ultraschalluntersuchung während der Schwangerschaft. Diese sollte im Idealfall zwischen der 20. und 22. Schwangerschaftswoche stattfinden. Hierbei wird das Gewicht des Babys geschätzt, der Sitz des Mutterkuchens, die Einnistung mittels Doppleruntersuchung der Gebärmutterarterien der Mutter und die Länge des Gebärmutterhalses kontrolliert und folgende Organe des Babys untersucht:

  • Kopf inkl. Gesicht und Hirnstrukturen

  • Halsregion, Brustkorbs und Lunge

  • Herz mittels genauer fetaler Echokardiographie

  • Wirbelsäule, Bauchwand, Zwerchfell, Leber, Nieren, Blase, Magen- und Darmtrakt, Arme und Beine und der Nabelschnur.

Um Chromosomenstörungen ausschließen oder bestätigen zu können, muss jedoch immer eine Fruchtwasseranalyse und anschließende genetische Analyse der kindlichen Zellen durchgeführt werden. Außerdem bleibt immer ein minimales Restrisiko, dass manche Fehlbildungen auch bei größter Sorgfalt und sehr guter Gerätequalität unentdeckt bleiben. Mehr zum Organscreening erfahren Sie HIER.

Präeklampsie-Screening

Präeklampsie bezeichnet eine Schwangerschaftsvergiftung mit Bluthochdruck und nachgewiesener Eiweißausscheidung im Harn, welche sich im letzten Drittel der Schwangerschaft entwickelt. Bei der vollkommen risikofreien Untersuchung werden Blutdruck der werdenden Mutter, die Plazentaperfusion und die Biomarker im mütterlichen Blut gemessen. Ist das Screening auffällig, kann eine schwere Präeklampsie mit einer Einnahme von „Thrombo ASS“ um 90% vermindert werden. Mehr dazu erfahren Sie HIER.

Wellbeing-Ultraschall“

Mit dem Wellbeing-Ultraschall wird festgestellt, ob das Baby gut versorgt und gewachsen ist. Hierbei werden Größe, Gewicht, Fruchtwassermenge und Plazenta sowie Herz, Gehirn und Nieren von unseren ExpertInnen genauestens unter die Lupe genommen.

Sollten Sie weitere Fragen zu pränatalen Untersuchungen haben, vereinbaren Sie einfach einen Termin. Wir sind telefonisch Montag bis Donnerstag von 9:00 bis 21:00 Uhr und Freitag bis 20:00 Uhr unter +43 1 5333 654 550, sowie jederzeit über unsere Online Terminvereinbarung erreichbar.

Weitere vorgeburtliche Untersuchungen in Teil 1 und Teil 2 unserer Reihe “Pränataldiagnostik”.

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