29.11.2019

Nicht nur während der Schwangerschaft: So wichtig ist ein starker Beckenboden

Beckenbodentraining wird meist mit Schwangerschaft oder Inkontinenz im hohen Alter in Verbindung gebracht – dabei ist ein starker Beckenboden in jeder Lebensphase wichtig für einen gesunden Körper.

Was genau ist der Beckenboden?

Der Beckenboden ist ein Geflecht aus Bindegewebe, Bändern und Muskelschichten im unteren Becken, das Vagina, Enddarm und Harnröhre ummantelt. Zu seinen Aufgaben zählen der Schutz der Bauch- und Beckenorgane (wie Blase oder Gebärmutter), sowie die Kontrolle des Enddarms und der Harnröhre. Ist die Beckenbodenmuskulatur zu schwach, kann dies zahlreiche unangenehme Folgeerscheinungen – wie z.B. Bauch- oder Rückenschmerzen, Inkontinenz oder Hüftprobleme - mit sich ziehen. Eine Schwächung kann u.a. durch Übergewicht, schlechte Körperhaltung, wenig Bewegung oder auch im Zuge von Schwangerschaft und Geburt entstehen.

Beckenbodentraining für Jung und Alt

Beim Gehen und Stehen ist unser Beckenboden angespannt und wird trainiert, durch viel Sitzen und wenig Bewegung erschlafft er schneller. Durch gezieltes Beckenbodentraining kann frau mit zahlreichen einfachen Übungen das körperliche Wohlbefinden steigern und den unterschiedlichsten Beschwerden entgegenwirken.

Beckenbodentraining hilft u.a. bei:

  • Häufigem Harndrang

  • Inkontinenz

  • Senkung der Beckenorgane

  • Rückenschmerzen

  • Beschwerden nach gynäkologischen oder urologischen Operationen

  • Sexuellen Funktionsstörungen

  • Prävention in der Schwangerschaft

  • Geburtsvorbereitung

  • Beschwerden des Beckenrings (Symphysenschmerzen)

Alltags-Tipps für einen starken Beckenboden

Als allererstes ist es wichtig, den Beckenboden bewusst wahrzunehmen. Beckenbodenübungen können ganz einfach jeden Tag und nebenbei in der Arbeit oder zuhause durchgeführt werden. Hierbei ist es außerdem essentiell, auf eine gerade Haltung und bewusste, ruhige Atmung zu achten, da Zwerchfell und Beckenboden eng miteinander zusammenhängen.

Beckenbodenmuskulatur anspannen
Diese Übung kann überall und in jeder Position durchgeführt werden. Einfach die Beckenbodenmuskulatur anspannen und wieder lockerlassen. Bauch, Beine und Po bleiben hierbei locker.

Beckenboden „hochziehen“
Wer die erste Übung bereits besser beherrscht, kann versuchen den Beckenboden mit entspanntem Ausatmen wie einen Lift hochzuziehen und beim Einatmen wieder langsam loszulassen.

Auf die Haltung achten
Bei krummer Rückenhaltung lässt die Spannung des Beckenbodens automatisch nach und die Bauchorgane werden zusammengestaucht. Deshalb sollte stets auf eine aufrechte Haltung geachtet werden.

Sirena Vazquez BSc, unsere Physiotherapeutin bei Woman & Health, ist Expertin auf dem Gebiet des Beckenbodentrainings. Sie bringt eine langjährige Berufserfahrung im stationären und ambulanten Bereich mit Schwerpunkt Gynäkologie mit und hilft Ihnen gerne dabei, ein auf Sie persönlich abgestimmtes Trainingsprogramm zu erstellen.

MEHR DAZU:www.womanandhealth.at/gesundheit/physiotherapie/beckenboden-training/

 

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