| Überstarke Regelblutung kann zu extremer Belastung werden |
| Bei Hypermenorrhoe ist eine persönliche Beratung das A und O |
| Vielfältige Therapiemöglichkeiten |
| Hormonspirale als effektive Langzeitlösung |
Viele Frauen leiden unter einer überstarken Menstruationsblutung – diese kann die körperliche, emotionale und soziale Lebensqualität der Betroffenen stark einschränken. Doch das muss nicht sein!

Tagelanges Leiden… jeden Monat aufs Neue. Nicht wenige Frauen arrangieren sich zu lange mit einer überstarken Regelblutung – während Körper und Psyche stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Doch Frauen müssen diesen Umstand nicht einfach so hinnehmen. Es gibt Wege und Mittel, um eine zu starke Menstruation nachhaltig zu behandeln.
Eine Hypermenorrhoe liegt vor, wenn durch eine zu starke Menstruationsblutung mit Abgang von Blutkoageln der Blutverlust pro Monatsblutung mehr als 80 ml beträgt. Das entspricht etwas mehr als 6 durchtränkten Tampons am Tag. Es handelt sich um eine häufig auftretende Zyklusstörung, die die Lebensqualität stark beeinträchtigen kann. Suchen Sie einen Arzt auf, wenn Ihre Blutung so stark ist, dass sie Ihren Alltag beeinträchtigt, Sie sehr häufig Tampons wechseln müssen oder Symptome wie Müdigkeit und Schwäche auftreten, um die Ursache abzuklären und die richtige Behandlung zu finden.
Eine überstarke Regelblutung kann verschiedenste Ursachen haben – darunter:
Myome und Karzinome
Gebärmutterschleimhaut-Polypen
Endometriose
Adenomyose (eine besondere Form der Endometriose der Gebärmuttermuskulatur)
Angeborene Gerinnungsstörungen
Lebensstilfaktoren wie starker Stress, Bewegungsmangel, Übergewicht, etc.
Einnahme von Medikamenten
uvm.
Zunächst führen die Expert:innen von Woman and Health eine ausführliche gynäkologische Untersuchung durch, um organische Ursachen auszuschließen. Auch ein möglicher Eisenmangel wird durch eine Laborbestimmung abgeklärt und behandelt – denn überstarke monatliche Blutungen können zu einem schleichenden Eisenmangel führen, der durch Ernährung und Eisensupplemente oft nicht mehr zu kompensieren ist. Dies kann wiederum Leistungsabfall, Müdigkeit, Infektabwehrschwäche, Kopfschmerzen und depressive Verstimmungen zur Folge haben. Wurden die möglichen Ursachen abgeklärt und Erkrankungen ausgeschlossen, gibt es hoch effektive therapeutische Möglichkeiten zur Behandlung einer Hypermenorrhoe, die an die individuelle Lebenssituation, die Krankheitsgeschichte und die Bedürfnisse der Patientin angepasst werden.
Orale Kontrazeptiva: Hier eignet sich am besten eine Antibabypille im Langzyklus – also ohne 7-tägiger Einnahmepause.
Hormonspiralen wie z.B. „Mirena” oder „Levosert” sind hocheffektiv und spezifisch für die Therapie von Blutungsstörungen zugelassen. Diese Verhütungsmethode führt schon nach 3 Monaten zu einer 85%-igen Reduktion des Blutverlustes. Das Einlegen kann in einer 5-minütigen, sanften Kurznarkose erfolgen.
Bei starker und schmerzhafter Menstruation eignen sich stattdessen leichte Hormonspiralen, da die Blutung damit abgeschwächt werden kann. „Die Hormonspirale reduziert hocheffektiv ausgeprägte Regelblutungen und Schmerzen. Dies nützen wir oftmalig therapeutisch um den Leidensdruck von Frauen zu reduzieren und Ihnen operative Eingriffe zu ersparen.”, so Dr. Johannes Seidel von Woman & Health.
Die Hormonspirale besteht aus einem Kunststoffzylinder, der das Gelbkörperhormon Levonorgestrel enthält. Dieser Hormonzylinder ist an einem elastischen Kunststoff-T fixiert, das für einen sicheren Halt in der Gebärmutter sorgt. Durch die vorwiegend lokale Hormonwirkung sind mögliche hormonelle Nebenwirkungen sehr viel seltener als z.B. bei der Pille. Im Unterschied zu anderen hormonellen Verhütungsmethoden wird außerdem der Eisprung nicht unterdrückt und Sie behalten Ihren natürlichen Zyklus bei.
„Die Hormonspirale reduziert hocheffektiv ausgeprägte Regelblutungen und Schmerzen. Dies nützen wir oftmalig therapeutisch, um den Leidensdruck von Frauen zu reduzieren und Ihnen operative Eingriffe zu ersparen.”, so Verhütungs-Experte Dr. Johannes Seidel.
Wenn betroffene Frauen auf Hormone verzichten wollen, jedoch noch ein Kinderwunsch besteht, kann die Blutungsstärke durch die Einnahme von „Tranexamsäure” während der Menstruation eventuell reduziert werden. Wir beraten Sie hierzu gerne in einem persönlichen Gespräch. Für Frauen, die ihre Familienplanung bereits abgeschlossen haben, bieten wir hocheffektive minimal invasive operative Behandlungsmöglichkeiten an – darunter:
Thermoablation: Hier wird in einer 10-minütigen sanften Kurznarkose ein Ballon in die Gebärmutterhöhle eingeführt und die Gebärmutterschleimhaut verödet. Diese Methode ist hocheffektiv und reduziert langfristig die Blutungsstärke. Dieser Kurzeingriff wird bei Woman & Health in sanfter Narkose durchgeführt.
Laparoskopische minimalinvasive Entfernung des Gebärmutterkörpers, während Gebärmutterhals und Eierstöcke verbleiben. Der große Vorteil ist hierbei der sofortige Stopp von Menstruationsblutung und der damit einhergehenden Schmerzen. Diese Methode hat keinen Einfluss auf den Hormonhaushalt. Am nächsten Tag können Sie wieder nach Hause gehen.
Grundsätzlich gilt: Wenn man das Gefühl hat, es stimmt etwas nicht und Sie fühlen sich nicht wohl, ist es nie falsch, diesem Gefühl nachzugehen. Ein Gespräch mit dem Gynäkologen oder der Gynäkologin des Vertrauens hilft, Klarheit zu schaffen, Zweifel aus dem Weg zu räumen und, im Falle eines Problems, schnelle Hilfe zu gewährleisten.
Wir beraten Sie gerne in einem Erstgespräch – und finden garantiert die auf Ihre Bedürfnisse perfekt zugeschnittene Lösung!
Wir beraten Sie gerne! Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit unseren Expert:innen! Wir sind telefonisch unter +43 1 5333 654 595, sowie jederzeit über unsere Online Terminvereinbarung erreichbar.
Dieser Blogbeitrag ist in Kooperation mit PRIVATpatient.at entstanden - Die Nummer 1 bei privaten Krankenversicherungen.
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