Unter Konisation versteht man einen operativen Eingriff, bei dem ein kegelförmiges Gewebestück im Bereich des äußeren Muttermundes entfernt wird. Die Konisation dient dazu Krebsvorstufen, besonders höhergradige, zu entfernen und gesundes Gewebe zu erhalten.

Die Konisation ist heute eine der wichtigsten Maßnahmen zur Früherkennung und Prävention von Gebärmutterhalskrebs und ermöglicht in den meisten Fällen eine vollständige Heilung der Zellveränderungen.
Kurzer, sicherer Eingriff zur Behandlung von höhergradigen Zellveränderungen (Krebsvorstufen) am Gebärmutterhals wie CIN 2, CIN 3 oder HSIL. |
Ambulante Durchführung: Die Konisation erfolgt bei Woman & Health in einer kurzen, sanften Narkose und dauert meist nur etwa 15 Minuten, danach Nachbeobachtung von ca 1 Stunde |
Moderne Operationsmethode: Wir verwenden die schonende Schlingenkonisation (LEEP), eine präzise elektrochirurgische Technik zur gewebeschonenden Entfernung der veränderten Zellen. |
Sehr kurze Aufenthaltsdauer: Der gesamte Aufenthalt beträgt meist nur 2–3 Stunden, danach können Sie wieder nach Hause gehen. |
Kein stationärer Aufenthalt erforderlich, dadurch deutlich weniger organisatorischer Aufwand und eine angenehmere Behandlungssituation. |
Kurze Rekonvaleszenzzeit: Die meisten Patientinnen sind rasch wieder im Alltag einsatzfähig. |
Sehr hohe Erfolgsrate bei der vollständigen Entfernung von Krebsvorstufen des Gebärmutterhalses. |
Individuelle Betreuung durch ein erfahrenes gynäkologisches Team mit großer Expertise in der Behandlung von Dysplasien. |
Keine langen Wartezeiten auf einen Operationstermin, wie sie häufig in Krankenhäusern entstehen. |
Moderne, sichere Narkoseverfahren und persönliche Betreuung in ruhiger, privater Atmosphäre. |
In unserem modern eingerichteten Operationssaal führen wir ambulante tageschirurgische Eingriffe - wie die LLETZ-Konisation - durch. Aufgrund einer schonenden Kurznarkose ist meist lediglich ein ambulanter Aufenthalt von maximal drei Stunden von Nöten. Als Krankenanstalt unterliegen wir strengsten gesetzlichen Auflagen und Richtlinien. Dies bietet Sicherheit und garantiert eine topmedizinische Ausstattung und optimale Hygiene.
Konisation Ablauf und Methoden
Die Größe des Gewebekegels richtet sich nach der Ausdehnung der Veränderung, wobei besonders bei Frauen im gebärfähigen Alter versucht wird, so wenig wie möglich gesundes Gewebe mit zu entfernen.
LLETZ ist die Abkürzung für Large Loop Excision of the Transformation Zone – das bedeutet die Entfernung der sogenannten Transformationszone des Gebärmutterhalses (jener Stelle wo im Normalfall Zellveränderungen zu finden sind) mit einer großen elektrischen Schlinge. Der Strom der durch diese Schlinge fließt ist so hochfrequent, dass damit das Gewebe geschnitten werden kann.
Prinzipiell werden 3 Arten der Konisation unterschieden:
Heute gilt die LLETZ oder Schlingenkonisation als die Methode der ersten Wahl, da sie den anderen Methoden an Präzision und Schonung des gesunden Gewebes überlegen ist. Besonders bei Frauen im gebärfähigen Alter ist es wichtig, so wenig wie möglich gesundes Gewebe am Gebärmutterhals zu entfernen, um diesen wichtigen Verschlussmechanismus der Gebärmutter für die Schwangerschaft möglichst zu erhalten. Damit können mögliche Spätfolgen, wie ein erhöhtes Frühgeburtsrisiko, minimieret werden.
In Österreich ist die Konisation üblicherweise mit einem zwei- bis dreitägigen Krankenhausaufenthalt verbunden - dies vor allem aus Gründen der Verrechnung.
Bei Woman & Health wird – wie international üblich - die Schlingenkonisation ambulant in einer kurzen Allgemeinnarkose durchgeführt. Die Aufenthaltsdauer in unserer Klinik beträgt etwa drei Stunden, danach können die Patientinnen problemlos nach Hause gehen. Nach dem Eingriff ist zu Hause Bettruhe einzuhalten, die nächsten Tage ist körperliche Schonung unbedingt notwendig.
Nach der Konisation kann es zu leichten Blutungen oder einem rötlich/bräunlichen Ausfluss kommen, beides hält maximal 2-3 Wochen an. In diesem Zeitraum sollte auf Tampons, Schwimmen, bzw. Vollbäder sowie Geschlechtsverkehr verzichtet werden. Selten kommt es zu stärkere Nachblutungen.
Früher wurden Konisationen bei auffälligem Krebsabstrich (PAP IIID, PAP IV) sofort ausgeführt. Neue Studien zeigen jedoch, dass dieser - wenn auch kleine Eingriff - in nachfolgenden Schwangerschaften mit einem erhöhten Fehl- und Frühgeburtsrisiko assoziiert ist.
Bei auffälligem Krebsabstrich (PAP IIID, PAP IV) wird zunächst immer eine Kolposkopie (Lupenuntersuchung des Muttermundes) mit darauffolgender Probeentnahme (Biopsie oder Curettage des Gebärmutterhalses) durchgeführt werden.
Der durch die Biopsie erhobene feingewebliche Befund bestimmt das weitere Vorgehen:
Bei einer CIN I ist die Spontanheilungsrate relativ hoch, allerdings spielt das Alter dabei eine wesentliche Rolle. Bei Frauen unter 30 Jahren liegt sie bei ca. 75-80 %, bei Frauen über 30 Jahren bei ca. 55 %. Daher kann man bei einer CIN I bis zu 2 Jahre, bei strenger Einhaltung regelmäßiger Kontrolltermine, zuwarten, ob eine Spontanheilung erfolgt.
Bei einer CIN II besteht eine Rückbildungsrate von ca. 40 %. Auch hier ist die Heilungsrate altersabhängig. Bei einer CIN II kann bei Einhaltung regelmäßiger Kontrolltermine bis zu einem Jahr abgewartet werden, sofern dies auch der bevorzugte Wunsch der Patientin ist.
Wird in einer Gewebsprobe eine hochgradige Krebsvorstufe, eine so genannte CIN III, diagnostiziert, ist eine Konisation notwendig. Die Spontanheilungsrate ist zu gering, das Risiko einer Progression zum beginnenden Gebärmutterhalskrebs beträgt über 50%.
In der Regel dauert es aber ca. 5 Jahre bis eine CIN III in Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) übergeht.
Da die Zellveränderungen am Gebärmutterhals durch Human Papilloma Viren hervorgerufen werden, wird zur Befunderweiterung bei Woman & Health gegebenenfalls auch eine HPV Typisierungen durchgeführt.
In speziellen Fällen steht bei Woman & Health auch eine alternative, nicht operative Therapieform zur Verfügung.
Schonende Behandlung von Zellveränderungen am Gebärmutterhals
Die modernste und heute international etablierte Methode ist die sogenannte Schlingenkonisation (LLETZ Konisation Large-Loop-Excision-Transformation-Zone).
Dabei wird mit einer sehr feinen elektrischen Hochfrequenzschlinge ein kleiner, kegelförmiger Gewebeanteil aus dem Muttermund bzw. Gebärmutterhals entfernt. Dieser „Gewebekegel“ wird anschließend histologisch im Labor untersucht.
Der große Vorteil dieser Methode ist:
sehr schonendes Vorgehen
präzise Entfernung der veränderten Zellen
gleichzeitige sofortige Blutstillung durch die elektrische Koagulation
geringe Belastung für das umliegende gesunde Gewebe
Der Eingriff dauert nur etwa 10–15 Minuten und erfolgt in einer sanften Kurznarkose. Sie schlafen, atmen selbstständig und bekommen vom Eingriff nichts mit.
Eine Konisation wird notwendig, wenn bei der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung – also beim Krebsabstrich (Pap-Test) oder bei einer gezielten Biopsie – höhergradige Zellveränderungen festgestellt werden, eine sogenannte CIN 2 oder CIN3
Diese Veränderungen gelten als Krebsvorstufen des Gebärmutterhalses. Sie sind noch kein Krebs, können sich aber – wenn sie nicht behandelt werden – über mehrere Jahre zu einem Gebärmutterhalskrebs entwickeln.
Durch die kegelförmige Entfernung stellen wir sicher, dass:
die veränderten Zellen vollständig entfernt werden
das Gewebe exakt feingeweblich untersucht werden kann
das individuelle Risiko klar beurteilt werden kann
Ziel ist immer: vollständige Entfernung der Dysplasie bei maximaler Schonung des Gebärmutterhalses.
Da wir die Konisation bei Woman & Health in einem ambulanten, privaten Setting durchführen, haben Sie einen klaren Vorteil:
Es ist kein stationärer Aufenthalt notwendig.
Der Ablauf ist für Sie sehr unkompliziert:
Der Eingriff selbst dauert etwa 15 Minuten.
Danach bleiben Sie noch ungefähr eine Stunde zur Nachbeobachtung.
Anschließend können Sie bereits nach Hause gehen.
Im Vergleich zu einem öffentlichen oder privaten Spital ist der gesamte Aufenthalt deutlich kürzer. Für Sie bedeutet das:
weniger organisatorischer Aufwand
keine Übernachtung
geringere psychische Belastung
insgesamt ein schonenderes Setting
Viele Patientinnen empfinden gerade diese ambulante Durchführung als sehr angenehm.
Die meisten Patientinnen sind überrascht, wie schmerzarm der Eingriff tatsächlich ist.
Der Muttermund besitzt nur wenige Schmerzrezeptoren. Nach der Konisation kommt es meist zu:
einem leichten Ziehen im Unterbauch
einem Druckgefühl ähnlich einer milden Menstruation
In den ersten 24 Stunden kann ein leichtes Spannungsgefühl bestehen. Mit einfachen Schmerzmitteln lässt sich das in der Regel sehr gut kontrollieren.
Stärkere Schmerzen sind selten. Sollte dennoch etwas Ungewöhnliches auftreten, sind wir selbstverständlich jederzeit erreichbar.
Die oberflächliche Wundheilung dauert ungefähr sechs Wochen.
In den ersten 10–14 Tagen ist ein bräunlicher oder leicht blutiger Ausfluss normal. Das hängt damit zusammen, dass sich der sogenannte Wundschorf am Konusrand löst.
Nach etwa sechs Wochen ist der Gebärmutterhals in der Regel vollständig verheilt. Bei der ersten Kontrolluntersuchung sieht man meist kaum noch Spuren des Eingriffs.
Um die Wundheilung optimal zu unterstützen und Nachblutungen zu vermeiden, empfehlen wir:
In den ersten 3–4 Wochen:
kein Geschlechtsverkehr
keine Tampons
keine Vollbäder
kein Schwimmbad oder Sauna
Leichte körperliche Aktivität ist meist nach etwa einer Woche wieder möglich. Intensiver Sport sollte etwas später erfolgen.
Ziel ist immer eine ruhige, komplikationsfreie Abheilung.
Diese Frage ist für viele Frauen sehr wichtig.
Frühere Operationsmethoden (z. B. Messerkonisation) waren mit einem erhöhten Frühgeburtsrisiko verbunden.
Die moderne Schlingenkonisation (LEEP) ist jedoch sehr gewebeschonend. Wenn nur ein kleiner Konus entfernt wird – was wir sorgfältig planen – ist das Risiko für Frühgeburtlichkeit:
minimal erhöht
oder in vielen Fällen praktisch nicht relevant
Entscheidend ist die Tiefe und Größe des entfernten Gewebes. Unser Ziel ist immer: so viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Die Konisation gilt als sehr sicherer Eingriff.
Selten kann es zu einer stärkeren Nachblutung kommen (meist 10–14 Tage nach dem Eingriff wenn sich der Wundschorf von dem Konuswundbett löst). Diese kann im Notfall in unserem Zentrum jedoch rasch und unkompliziert blutgestillt werden.
In den meisten Fällen gelingt die vollständige Entfernung der Dysplasie.
Das entnommene Gewebe wird im Labor genau untersucht. Dabei sieht man:
wie hochgradig die Veränderung war
ob die Schnittränder frei von Dysplasie sind
Trotzdem ist eine Nachkontrolle wichtig. Nach sechs Monaten erfolgt ein Papabstrich und ein HPV-Test
Damit stellen wir sicher, dass keine persistierenden Veränderungen weiter oben im Gebärmutterhals vorliegen.
Durch die Konisation werden die veränderten Zellen entfernt – und häufig auch der Großteil der HPV-infizierten Areale.
Eine HPV-Persistenz ist jedoch möglich, da das Virus auch an anderen Bereichen des Gebärmutterhalses oder der Scheide vorkommen kann.Deshalb erfolgt die HPV-Kontrolle frühestens nach sechs Monaten. Ein früherer Test kann noch Rest-DNA anzeigen und wäre nicht aussagekräftig.
Die HPV-Impfung nach einer Konisation kann das Risiko für das Wiederauftreten von hochgradigen zervikalen intraepithelialen Neoplasien (CIN2+) signifikant senken. Die aktuellste wissenschaftliche Evidenz aus einer Cochrane-Review (2025) zeigt, dass die HPV-Impfung , verabreicht kurz vor, während oder nach der Konisation, das Risiko für höhergradige Krebsvorstufen um etwa 50–60 % reduziert. Die Schutzwirkung ist unabhängig vom HPV-Typ und vom Zeitpunkt der Impfung relativ zur Konisation, wobei der Effekt bei HPV-16/18-assoziierten Läsionen besonders ausgeprägt ist.
Die Kosten für eine Konisation in unserem Zentrum Woman & Health in Wien erfahren Sie telefonisch sowie beim Beratungsgespräch. In diesem Betrag sind bereits alle Leistungen rund um den Eingriff enthalten, also:
der operative Eingriff (Schlingenkonisation / LEEP)
die sanfte Kurznarkose durch einen erfahrenen Anästhesisten
die Betreuung während des Aufenthalts
sowie die notwendigen Nachkontrollen und Nachuntersuchungen.
Sie erhalten selbstverständlich eine detaillierte Honorarnote, die Sie bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse einreichen können. In der Regel wird ein Teil der Kosten rückerstattet.
Bei privaten Krankenversicherungen werden die Kosten für eine Konisation meist vollständig übernommen – abhängig vom individuellen Tarif.
Ein großer Vorteil unseres ambulanten Konzepts bei Woman & Health ist der sehr unkomplizierte und schnelle Ablauf. Es gibt keine langen Wartezeiten auf einen Operationstermin, wie sie häufig in Spitälern entstehen können.
Der gesamte Aufenthalt ist für Sie kurz und angenehm organisiert:
Gesamtdauer meist nur etwa zwei bis maximal drei Stunden
kein stationärer Aufenthalt
persönliche Betreuung in ruhiger Atmosphäre
eine sehr schonende, sanfte Narkose
Viele Patientinnen empfinden gerade diese Kombination aus kurzer Aufenthaltsdauer, individueller Betreuung und moderner, gewebeschonender Operationstechnik als großen Vorteil gegenüber einem Eingriff im Krankenhaus.




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