
Ein auffälliger Befund oder eine onkologische Diagnose wirft Fragen auf, die schnelle und verlässliche Antworten brauchen.
Bei Woman & Health begleiten wir Sie strukturiert durch jeden Schritt: von der ersten Abklärung über die Zweitmeinung bis zur Nachsorge. Kleinere Eingriffe führen wir direkt bei uns durch. Größere Operationen übernimmt unser eigener gynäkologischer Onkologe an spezialisierten Partnerkliniken – Ihre Betreuung bleibt durchgehend in derselben Hand.
Die gynäkologische Onkologie ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit Krebserkrankungen und ihren Vorstufen im weiblichen Genitalbereich befasst. Dazu zählen insbesondere:
Viele dieser Erkrankungen sind gut behandelbar, wenn sie früh erkannt und korrekt eingeordnet werden. Bei Krebsvorstufen am Gebärmutterhals ist die rechtzeitige Therapie oft die entscheidende Maßnahme, um eine spätere Krebsentstehung zu verhindern.
Eine onkologische Diagnose ist immer ein Einschnitt. Meine Aufgabe ist es, das medizinisch Bestmögliche mit dem zu verbinden, was für jede einzelne Patientin gerade machbar und richtig ist. Verständlich erklären, gut zuhören, sauber operieren – das sind die drei Säulen.
Damit Sie von Anfang an wissen, woran Sie sind: Die gesamte Abklärung und alle ambulanten Eingriffe führen wir direkt in unserer Ordination durch. Größere Operationen finden an spezialisierten Partnerkliniken statt – durchgeführt von einem Arzt aus unserem eigenen Team. Vorbereitung, Koordination und Nachsorge bleiben durchgehend bei uns.
Manche Eingriffe gehören in ein spezialisiertes operatives Umfeld. Diese führen wir nicht in der Ordination durch, sondern an etablierten Partnerhäusern in Wien – etwa am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder oder am Rudolfinerhaus.
Das Entscheidende dabei: Die Operation übernimmt mit Dr. Ras Bharathan ein Arzt aus unserem eigenen Team – nur eben am Partnerhaus. Sie werden nicht an fremde Hände weitergereicht, sondern bleiben von der ersten Abklärung über den Eingriff bis zur Nachsorge durchgehend in derselben Betreuung.
Der Begriff Dysplasie beschreibt Zellveränderungen, die noch kein Krebs sind, aber Vorstufen sein können. Am bekanntesten sind Dysplasien am Gebärmutterhals – sie können aber ebenso an Vulva, Vagina, Gebärmutterschleimhaut und Eileiter auftreten. Für jede dieser Regionen gibt es eigene Untersuchungs- und Behandlungswege, die wir bei Woman & Health abdecken.
Wichtig zu wissen: Eine Dysplasie entwickelt sich nicht zwangsläufig zu Krebs. Gerade leichtgradige Veränderungen bilden sich häufig von selbst wieder zurück. Genau deshalb ist die richtige Einordnung so entscheidend – sie entscheidet darüber, ob beobachtet oder behandelt wird.
Die Vorsorge für Gebärmutterhalskrebs beruht darauf, dass die meisten dieser Erkrankungen durch Infektionen mit humanen Papillomviren (HPV) verursacht werden. Ab dem 18. Lebensjahr beziehungsweise mit Beginn der sexuellen Aktivität werden jährliche PAP-Tests empfohlen. Ab dem 30. Lebensjahr kommt das sogenannte Co-Testing hinzu – eine Kombination aus PAP-Test und HPV-Test.
| Befund | Was er bedeutet | Was folgt |
|---|---|---|
| PAP I / II | Unauffälliger Befund | Regelmäßige Kontrolle im gewohnten Abstand |
| PAP III / IIID | Unklare oder leichte Veränderungen | Gezielte Abklärung empfohlen |
| PAP IV / V | Höhergradige Veränderungen | Dringende weitere Abklärung |
Ein auffälliger PAP-Test erfordert eine genauere Untersuchung, die auch eine kleine Gewebeentnahme (Knipsbiopsie) umfassen kann. Bestätigt sich dabei eine Gewebeveränderung, spricht man von einer Dysplasie.
Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt vom Schweregrad, vom HPV-Status, vom Alter und nicht zuletzt von einem bestehenden Kinderwunsch ab. Wir besprechen das offen mit Ihnen, bevor wir gemeinsam einen Plan festlegen.
Bei höhergradigen Zellveränderungen geht es nicht nur um die Operation – es geht um das gesamte Konzept davor und danach. Genau das macht den Unterschied bei einer Diagnose, die viele Patientinnen zunächst überfordert.
Nicht jede Frau trägt das gleiche Risiko. Bestimmte erbliche und gesundheitliche Faktoren können die Wahrscheinlichkeit für gynäkologische Krebserkrankungen erhöhen – und wer sie kennt, kann früher und gezielter vorsorgen.
In einer persönlichen Risikobewertung ordnen wir Ihre individuelle Situation ein und besprechen, welche Kontrollabstände und Maßnahmen für Sie sinnvoll sind. Ziel ist nicht, Angst zu erzeugen, sondern Klarheit zu schaffen – und Ihnen eine fundierte Grundlage für Ihre Entscheidungen zu geben.
| Faktor | Was dahintersteckt |
|---|---|
| Erbliche Veranlagung | Veränderungen der BRCA-Gene oder das Lynch-Syndrom können mit einem erhöhten Risiko für Eierstock- und Gebärmutterkrebs einhergehen |
| Familiäre Häufung | Brust-, Eierstock- oder Darmkrebs in der näheren Familie – auch ohne bekannte Genveränderung ein wichtiger Hinweis |
| Hormonelle Faktoren | Etwa das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS), das den Zyklus und den Hormonhaushalt langfristig beeinflusst |
| Stoffwechsel und Gewicht | Ein deutlich erhöhter Body-Mass-Index (BMI) wirkt sich auf den Hormonhaushalt aus und ist ein bekannter Risikofaktor |
| Anhaltende HPV-Infektion | Eine über Jahre bestehende Infektion mit Hochrisiko-Typen erhöht das Risiko für Zellveränderungen |
Je nach Diagnose stehen unterschiedliche Behandlungswege offen. Wir besprechen alle Optionen transparent und orientieren uns dabei an internationalen Leitlinien – auch dann, wenn die optimale Therapie an einer spezialisierten Partnerklinik stattfindet.
Wird ein fortgeschrittener Tumor festgestellt, kommt das Prinzip der personalisierten Medizin zum Tragen: Operation, medikamentöse Therapie und gegebenenfalls Strahlentherapie werden individuell aufeinander abgestimmt.
Wo mehrere Fachrichtungen zusammenwirken müssen, geschieht das im Rahmen eines multidisziplinären Teams – entweder bei Woman & Health oder im Klinikumfeld. Gynäkologische Onkologie, Pathologie, Radiologie und, wo nötig, Strahlentherapie und internistische Onkologie beurteilen Ihren Fall gemeinsam.
Für Sie bedeutet das: Ihre Behandlung wird nicht von einer einzelnen Meinung getragen, sondern von mehreren Spezialistinnen und Spezialisten gemeinsam verantwortet. Wir bringen das Ergebnis anschließend für Sie in eine verständliche Form und besprechen es in Ruhe.
Eine onkologische Diagnose oder eine Krebsvorstufe bedeutet nicht automatisch, dass ein Kinderwunsch aufgegeben werden muss. Bei vielen Erkrankungen – gerade in frühen Stadien und bei Dysplasien – lassen sich Behandlungswege wählen, die die Fruchtbarkeit erhalten.
Wir beziehen diesen Aspekt von Anfang an in die Planung ein und besprechen offen, welche fertilitätserhaltenden Strategien in Ihrer Situation infrage kommen. Wo sinnvoll, stimmen wir uns dafür mit reproduktionsmedizinischen Spezialisten ab.
Mit dem Ende einer Krebsbehandlung ist die Betreuung nicht abgeschlossen – sie geht in eine neue Phase über. Wir arbeiten nach dem Gedanken der Survivorship: einer strukturierten Nachsorge, die Ihre langfristige Gesundheit nach einer onkologischen Behandlung in den Mittelpunkt stellt.
Dazu gehören regelmäßige Kontrollen, die Beurteilung möglicher Spätfolgen der Therapie und eine Begleitung, die über die reine Tumornachsorge hinausgeht: Wie geht es Ihnen körperlich, wie hormonell, wie im Alltag?
Nach einer onkologischen Behandlung ist die Frage nach Hormonen selten einfach mit Ja oder Nein zu beantworten. Sie verlangt eine sorgfältige, individuelle Abwägung zwischen Lebensqualität und Sicherheit – und genau diese Abwägung nehmen wir uns gemeinsam mit Ihnen vor.
Wer regelmäßig zur Vorsorge geht, schafft die beste Ausgangslage. Genau darum geht es in der gynäkologischen Onkologie: Veränderungen früh sichtbar machen, bevor sie groß werden.
Bei Bedarf ergänzt durch einen HPV-Test.
Wirksame Vorbeugung gegen Gebärmutterhalskrebs.
Zur Beurteilung von Gebärmutter und Eierstöcken.
Einschließlich Vermittlung einer genetischen Beratung bei familiärem Risiko.

Nein – ein auffälliger PAP-Befund bedeutet zunächst nur, dass Zellveränderungen sichtbar sind. In den allermeisten Fällen handelt es sich um leichte Veränderungen, die sich von selbst zurückbilden. Was der Befund konkret bedeutet, klären wir mit einer genaueren Untersuchung.
Nein. Leichtgradige Veränderungen werden häufig zunächst nur beobachtet, weil sie sich oft von selbst zurückbilden. Erst bei höhergradigen Befunden ist eine Behandlung angezeigt. Schweregrad, HPV-Status, Alter und Kinderwunsch fließen in diese Entscheidung ein.
Ja, ausdrücklich. Eine unabhängige Zweitmeinung ist bei onkologischen Diagnosen ein legitimer und sinnvoller Schritt. Bringen Sie alle vorhandenen Befunde mit – wir ordnen sie ein und besprechen mit Ihnen die Optionen.
Das hängt vom Eingriff ab. Ambulante Eingriffe wie eine Konisation führen wir direkt in unserer Ordination durch. Größere Operationen finden an einer spezialisierten Partnerklinik statt – operiert werden Sie dort von einem Arzt aus unserem eigenen Team.
Dabei ordnen wir Ihre persönliche Situation ein: familiäre Häufung, mögliche erbliche Veranlagungen wie BRCA oder das Lynch-Syndrom sowie hormonelle und stoffwechselbedingte Faktoren. Sinnvoll ist das besonders, wenn in Ihrer Familie Brust-, Eierstock- oder Darmkrebs aufgetreten ist.
In vielen Fällen ja – vor allem bei Dysplasien und in frühen Erkrankungsstadien. Wichtig ist, den Kinderwunsch früh anzusprechen, weil manche fertilitätserhaltenden Maßnahmen vor Behandlungsbeginn erfolgen müssen.
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Es hängt von der Erkrankung, dem Stadium und Ihrer persönlichen Situation ab. Wir nehmen uns Zeit für eine sorgfältige Abwägung zwischen Lebensqualität und Sicherheit und besprechen das gemeinsam mit Ihnen.
Bei auffälligen Befunden bemühen wir uns um sehr kurzfristige Termine. Rufen Sie uns an oder buchen Sie online – bei dringenden Anliegen weisen Sie bitte im Kommentarfeld darauf hin.
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