Im Kampf gegen den Krampf:

Klassische Verfahren bei Krampfadern

Jede zweite Frau verfolgt ein und dasselbe Problem auf Schritt und Tritt: Krampfadern (Varizen). Sie stechen nicht nur unschön ins Auge, sie sind auch mitunter sehr schmerzhaft und eine Operation ist oft unumgänglich. Für dieses speziell bei Frauen am häufigsten vorkommende Venenleiden hat die moderne Chirurgie mit der klassischen Varizenoperation eine gute und zumeist langfristige Lösung gefunden. Welche Vorteile diese Methode bietet und welche Verfahren es gibt, erfahren Sie hier.

Welche Vorteile hat die klassische Varizenoperation?

  • sehr niedriges Komplikationsrisiko
  • niedrige Rezidivrate (Wiederauftreten der Krampfadern)

Für optimale Ergebnisse empfehlen wir einen phlebologisch versierten Operateur und Diagnostik und Therapie – Duplexultraschall und Operation– aus einer Hand

Wann wird eine Operation empfohlen?

  • bei sehr ausgedehnten Befunden
  • bei sehr großen Venendurchmessern (>2cm)
  • bei stark geschlängelten Verläufen
  • bei anatomischen Besonderheiten

Welche Verfahren gibt es?

Folgende Verfahren aus der funktionellen Phlebochirurgie werden angeboten – der Eingriff erfolgt je nach Befund.

1. Crossektomie

Die erkrankte Stammvene (Vena Saphena Magna) und ihre Einmündung in die tiefe Vene (Femoralvene) wird über einen ca. 3 bis 4 cm langen Schnitt in der Leistenfalte erreicht. An der Einmündungsstelle in den Venenstern (Fermoarlvene) werden alle einmündenden Seitenäste unterbunden und durchtrennt. Gleichzeitig wird – bei einer Insuffizienz der Stammvene – diese an den der Einmündung in die Kniekehlenschlagader-ebenfalls unterbunden durchtrennt.

Fäden müssen meist keine entfernt werden, da der Wundverschluss meist mit selbstauflösendem Nahtmaterial erfolgt. Ist der Hautschnitt verheilt, kann man ihn kaum noch erkennen – er verschwindet quasi gänzlich.

2. Stripping

In die erkrankte Stammvene wird ein Plastik oder Metalldraht (Strippingsonde) eingeführt und an der untersten Stelle, wo wieder eine funktionsfähige Venenklappe vorliegt, ausgeleitet.

Dieser sogenannte distale Insuffizienzpunkt wird vor der Operation mittels Duplexultraschall eindeutig festgelegt. Über diesen Stripper wird das erkrankte Venensegment herausgezogen.

3. Perforansligatur

Bei Kurzschlussvenen zwischen dem tiefen und oberflächlichen Venensystem , die keinen Abstrom des Venenblutes Richtung tiefe Vene mehr ermöglichen, spricht man von einer Perforansinsuffizienz. Diese werden mittels Duplexultraschall markiert (Duplexmapping), und dann über kleine Hautschnitte aufgesucht, unterbunden und durchtrennt.

4. Miniphlebektomie (Seitenastexhairese)

Sichtbare oberflächliche Krampfadern werden über kleinste Hautschnitte (2-4mm) und mittels spezieller Häckchen entfernt.     Dieser Eingriff wird oft mit einer klassischen Operation durchgeführt oder – wenn die Stammvenen nicht betroffen sind – als eigenständiger Eingriff in lokaler Tumeszenzanästhesie (nähere Erläuterungen zur Methodik siehe unter Fettabsaugung)

Die kleinen Hautschnitte müssen zumeist nur mit Sterilstrips versorgt werden.

Unmittelbar nach der Operation wird ein Kompressionsverband angelegt und am nächsten Tag durch einen eigenen Kompressionsstrumpf der Klasse II ersetzt.

Vereinbaren Sie Ihren Termin.

Wir sind telefonisch Montag bis Donnerstag von 9:00 bis 21:00 Uhr und Freitag bis 20:00 Uhr unter +43 1 5333 654, sowie jederzeit über unsere Online Terminvereinbarung und das folgende Kontaktformular erreichbar.

Woman & Health Newsletter

Erhalten Sie regelmäßig Neuigkeiten aus der Welt der Frauengesundheit:

Mit Ihrer Anmeldung willigen Sie unserer Datenschutzerklärung ein. Diese Einwilligung können Sie jederzeit via E-Mail an datenschutz@womanandhealth.com widerrufen, alternativ können Sie dazu auch den Link zur Abmeldung, den wir am Ende jeder Aussendung anführen, verwenden.

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch das Nutzen dieser Seite sind Sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden.