Nasenkorrektur
Viele Frauen empfinden ihre Nase als störend, weil sie von der Symmetrie abweicht, wie eine Schiefnase, Disharmonien im Verlauf des Nasenrückens aufweist, wie die Höcker- oder Breitnase oder einfach zu lang oder kurz erscheint. Die Nasenkorrektur hilft die Ausgewogenheit der Nasenform in Beziehung zu den übrigen Gesichtsstrukturen zu verbessern.
Operation
Bei der geschlossenen Methode werden die Schnitte unsichtbar in die Tiefe der Nasenlöcher gelegt, bei der offenen Methode kommt ein kleiner Schnitt am Nasensteg hinzu. Die Haut der Nase wird vom knöchernen und knorpeligen Skelett abgehoben, die Flügelknorpel verschmälert und ein eventuell bestehender Nasenhöcker abgetragen.
Zur Verschmälerung der Nase werden beide Nasenbeine durchmeißelt und mit Hilfe eines Nasengipses in eine schmälere Position fixiert. Die Haut ist elastisch und gleicht sich dem verkürzten und verschmälerten Nasengerüst an.
Ein vorher ausgeprägter Nasenschiefstand lässt sich wegen der Elastizität des Knorpels kaum ganz begradigen.
Bei eingefallener Nasenspitze muss ein Knorpelspan eingelegt werden. Wenn die Nasenatmung vor der Operation behindert ist, kann die Nasenscheidewand begradigt und die Schwellkörper in der Nase (Nasenmuscheln) etwas reduziert werden.
Die Nasenkorrektur erfolgt in Vollnarkose mit 1-2 Tagen stationären Aufenthaltes. Vor der Operation wird vom Hausarzt oder Internisten eine sog. Operationsfreigabe ausgestellt und blutverdünnende Medikamente wie Aspro, Aspirin oder Thomapyrin müssen abgesetzt und das Rauchen eingeschränkt werden.
Nach der Operation wird auf beiden Seiten eine Tamponade für 1-3 Tage in jedes Nasenloch eingelegt, und ein Nasengips angelegt, der für 10 Tage getragen werden muss. So sollen Schwellungen minimiert, der Heilungsprosess unterstützt und das Langzeitergebnis optimiert werden.
Die Nähte sind meist selbstauflösend, so dass sie nicht gezogen werden müssen. Nach der Operation kann es zu Schmerzen kommen, die aber gut medikamentös behandelt werden können, sowie Schwellungen und Blutergüsse, die größtenteils nach 3 Wochen abgeklungen sind; das endgültige Resultat ist allerdings erst nach einigen Monaten bis zu einem Jahr sichtbar.
Es bleiben Narben, die kaum sichtbar sind.
(Anmerkung: Sollte dennoch der Wunsch nach einer weiteren Minimierung der Sichtbarkeit der Narben bestehen, so kann diesem mittels dem Fractional-Laser nachgekommen werden.)
Mit einer Behinderung der Nasenatmung muss 6-8 Wochen gerechnet werden. Selbst unter perfekten Bedingungen können auch bei der Nasenkorrektur Komplikationen auftreten, meist erreicht man aber mit einem kleinen zweiten Eingriff das gewünschte Endergebnis.
Die möglichen Komplikationen sind:
- Nachblutung
- Wundheilungsstörungen
- Wundinfektion
- Asymmetrie
- Behinderung der Nasenatmung
Gesellschaftsfähig ist man meist wieder nach Abnahme des Nasengipses nach 10 Tagen.
Nähere Informationen unter office@womanandhealth.com oder +43 (0)1 5333 654.


