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Narbenkorrektur

Narben nach Unfällen oder operativen Eingriffen heilen nicht bei allen gleich. Während die Wundränder meist nach 2 Wochen verheilt sind, brauchen die tieferen Schichten mindestens ein Jahr bis der Heilungsprozess abgeschlossen ist.

Im Gegensatz zur normalen Wundheilung können sich Form, Farbe, Konsistenz und Empfinden so verändern, dass sie als störend empfunden werden. Überschießende Narbenbildung, Verfärbungen,  Jucken, Schmerzen können zuerst mit konservativen Methoden, wie Silikonpflaster, Cortison oder Laser behandelt werden.

Ist so kein zufriedenstellendes Ergebnis erreichbar kann eine Operation helfen.

Operation

Bei der Narbenkorrektur wird das betroffene Narbenareal entfernt. Meist ist ein primärer Verschluss der entstandenen Wunde möglich, manchmal ist es aber nötig die Zugrichtung der Narbe durch eine sog. Z-Plastik zu ändern, wodurch eine zick-zackförmige Narbe entsteht.

Ist der entstandene Defekt nach dem Entfernen des Narbenareals so groß, dass kein primärer Verschluss mehr möglich ist, muss eine sog. Lappenplastik (Verschieben von umliegenden Haut- und Weichteilgewebe in den entstandenen Defekt) durchgeführt werden.

Die Narbenkorrektur erfolgt meist ambulant in lokaler Betäubung. Bei großen Narbenarealen sind eine Vollnarkose und ein stationärer Aufenthalt von 1-2 Tagen sinnvoll.

Vor der Operation müssen blutverdünnende Medikamente (Aspro, Aspirin, Thomapyrin) abgesetzt werde, bei stationären Aufenthalt muss der Hausarzt oder Internist eine sog. Operationsfreigabe ausstellen.

Nach der Operation wird meist nur ein Pflasterstreifenverband angelegt. Manchmal ist das Einlegen einer Gummilasche bis zum nächsten Tag zum Abfluss des Wundsekrets nötig.

Nach der Operation kann es zu Schmerzen kommen, die aber gut medikamentös behandelt werden können. Schwellungen, die größtenteils nach 1 Woche abgeklungen sind.

Selbst unter perfekten Bedingungen können wie bei jeder Operation auch bei der Narbenkorrektur Komplikationen auftreten, meist erreicht man aber mit einem kleinen zweiten Eingriff das gewünschte Endergebnis.

Die möglichen Komplikationen sind:

  • Nachblutung
  • Wundheilunsstörungen
  • Wundinfektion
  • Sensibilitätsstörungen, meist vorübergehend
  • Erneute überschiessende oder breite Narbenbidung
  • Nicht zufriedenstellendes Ergebnis

Die Gesellschafts- oder Arbeitsfähigkeit richtet sich nach der Lokalisation und Größe der Narbe.

Eine nur minimal invasive Alternative bietet der Fractional-Laser, der sich vorallem zur Behandlung von kleineren Narben eignet.

Bei W&H stehen ihnen verschiedene Finanzierungsmodelle zur Verfügung.

Nähere Informationen unter office@womanandhealth.com.

In einem unverbindlichen und ausführlichen Gespräch berät Sie Frau Dr. Rigel gerne zu Ihrer persönlichen Situation, Terminvereinbarung unter 01 5333 654 58. Allgemeine Fragen können Sie auch gern über das untenstehende Formular stellen:

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