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Bauchdeckenstraffung

Bauchdeckenstraffung: OP-Erklärung, Bauchdeckenstraffung vorher/nachher
Für einen animierten Film, der die Bauchdeckenstraffung im Detail erklärt, klicken sie bitte auf das Bild.

Viele Frauen leiden nach einer oder mehreren Schwangerschaften oder nach einer starken Gewichtsreduktion, nach der eine so genannte "Fettschürze" zurückgeblieben ist, an einer Erschlaffung der Bauchdecke und manchmal zusätzlich am Auseinanderweichen der Bauchmuskeln (Rektusdiastase). Eine Bauchdeckenstraffung ist aber erst dann sinnvoll, wenn das Wunschgewicht erreicht ist.

Operation

Bei der Bauchdeckenstraffung wird gewöhnlich die ganze Haut zwischen Nabel und Schambehaarung querovalär (d.h. in Form eines Ovales das breiter ist als hoch) entfernt.

Der vorher ausgeschnittene Nabel wird an seiner ursprünglichen Stelle wieder durch die Haut des Bauches gezogen, nachdem die abgehobene Haut des Oberbauches bis zu den Schamhaaren hinunter gestrafft wurde.

Ist die Muskulatur stark gelockert (Rektusdiastase) so wird diese während der Operation im senkrechten Verlauf zwischen Brustbein und Schambein zur Mitte hin gestrafft. So resultiert ein stark gestraffter Bauch mit einer langen Narbe, die sich von einer Leistenbeuge zur anderen zieht, aber gut im Bikini versteckt werden kann.

Die Operation erfolgt in Vollnarkose mit mindestens zwei Tagen stationären Aufenthalts. Vor der Operation wird beim Hausarzt oder Internisten eine Operationsfreigabe gemacht; blutverdünnende Medikamente wie Aspro, Aspirin und Thomapyrin müssen abgesetzt und das Rauchen eingeschränkt werden.

Nach der Operation wird auf  beiden Seiten eine Drainage zum Abfluss des Wundsekrets für mindestens zwei Tage gelegt; weiters wird ein Bauchmieder angelegt, das für mindestens 6 Wochen getragen werden muss. So sollen Schwellungen minimiert, der Heilungsprozess unterstützt und das Langzeitergebnis optimiert werden.

Die Patientin liegt in „Klappmesserstellung“ im Bett damit die Wundränder spannungsfrei verheilen können. Die Nähte sind meist selbstauflösend, so dass  sie nicht gezogen werden müssen.

Nach der Operation kann es zu Schmerzen kommen, die aber gut medikamentös behandelt werden können. Schwellungen klingen größtenteils nach 2 Wochen ab und  die Narben hellen mit der Zeit auf.

(Anmerkung: Sollte dennoch der Wunsch nach einer weiteren Minimierung der Sichtbarkeit der Narben bestehen, so kann diesem mittels dem Fractional-Laser nachgekommen werden.)

Selbst unter perfekten Bedingungen können auch bei der Bauchstraffung  Komplikationen auftreten, meist erreicht man aber mit einem kleinen zweiten Eingriff das gewünschte Endergebnis.

Die möglichen Komplikationen sind:

  • Nachblutung
  • Wundheilunsstörungen
  • Wundinfektion
  • Serome(Ansammlung von Wundsekret im Operationsgebiet)
  • Sensibilitätsstörungen, meist vorübergehend
  • Asymetrie
  • Absterben des Nabels, meist nur bei im Bauchraum Voroperierten

Im Prinzip ist man gleich nach der Spitalsentlassung wieder gesellschaftsfähig, je nach Art des Berufes sollte man 1-2 Wochen zuhause bleiben.

Bei W&H stehen ihnen verschiedene Finanzierungsmodelle zur Verfügung.

Nähere Informationen unter office@womanandhealth.com.

In einem unverbindlichen und ausführlichen Gespräch berät Sie Frau Dr. Rigel gerne zu Ihrer persönlichen Situation, Terminvereinbarung unter +43 (0)1 5333 654. Allgemeine Fragen können Sie auch gern über das untenstehende Formular stellen:

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