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Privatklinik und Ordinationszentrum
für frauenspezifische Medizin

Über

HPV-Test

Ein HPV-Test ist ein Verfahren bei dem festgestellt werden kann, ob eine Infektion mit Humanen Papilloma Viren (HPV) vorliegt. HP-Viren können zahlreiche Krankheiten verursachen: 

  • Gebämutterhalskrebs und dessen Vorstufen (sogenannte Dysplasien) 
  • Vulvakrebs und dessen Vorstufen 
  • Vaginalkrebs und dessen Vorstufen
  • Analkrebs
  • Feigwarzen im Anogenitalbereich
  • Krebserkrankungen des Mund- und Rachenraumes sowie des Kehlkopfes

Die Durchführung eines HPV-Abstrichs ist ähnlich der des PAP-Abstrichs: Mit einem Bürstchen werden Zellen vom Gebärmutterhals entnommen, in einem Röhrchen verpackt und ins Labor geschickt. Dort wird das entnommene Material analysiert. Der HPV Test dient nur zum Nachweis von HP-Viren - von denen es mehr als 200 verschiedene Typen gibt. 

Wann soll ein HPV-Test durchgeführt werden?

Zur Vorsorgeuntersuchung: (in Österreich nicht üblich): 

Durch einen HPV-Test kann eine Infektion mit einem HP-Virus festgestellt werden. So kann frühzeitig das Risiko für die Entwicklung eines Karzinoms am Gebärmutterhals abgeschätzt werden. Im Rahmen der jährlichen Vorsorge kann entweder ein PAP oder HPV-Test durchgeführt werden. Ist der HPV-Test negativ kann man davon ausgehen dass keine Zellveränderungen bzw Krebsvorstufen am Gebärmutterhals vorliegen.

Jedoch kann bei positivem HPV-Test nicht gesagt werden ob eine Gebärmutterhalskrebsvorstufe vorliegt- dazu ist ein PAP Abstrich nötig..

Bei Woman & Health wird daher im Rahmen der jährlichen Vorsorge primär ein PAP Abstrich durchgeführt.

Ein HPV-Test wird zusätzlich bei speziellen Fragestellungen veranlasst:

  • Diagnosestellung: Ein HPV-Test dient der Feststellung ob eine Infektion mit einem High-Risk oder einem Low-Risk HP-Virenstamm vorliegt, es kann aber auch festgestellt werden um welchen Virentyp es sich genau handelt. Man weiß, dass bei Vorliegen einer HPV 16 Infektion (HPV 16 ist ein besonders aggressiver Virenstamm) die Chance auf Selbstheilung einer Krebsvorstufe (Dysplasie) geringer ist, als bei Infektion durch einen anderen HP- Virenstamm. Die HPV-Typisierung kann also dazu genutzt werden die Chance einer Selbstheilung einer Krebsvorstufe besser abzuschätzen.
  • Bei einem unklaren PAP Abstrich – PAP III - dient der HPV Nachweis dazu zwischen einer Scheideninfektion (das Vorhandensein von entzündlich veränderten Zellen kann manchmal das Vorliegen einer Krebsvorstufe vortäuschen) und einer Krebsvorstufe durch HP- Viren zu unterscheiden.
  • Verlaufskontrolle nach einer Konisation/Behandlungsnachsorge: Nach einer Konisation kann mit einem HPV-Test festgestellt werden, ob die die HP-Virusinfektion noch vorhanden ist. Auch wenn im Rahmen der Konisation die Krebsvorstufe im Gesunden entfernt wurde, kann die HP-Virusinfektion bestehen bleiben, was das Risiko für ein Wiederauftreten von Krebsvorstufen erhöht.

In den allermeisten Fällen bleibt eine Infektion mit HPV unbemerkt und wird vom Immunsystem erfolgreich bekämpft. 80 - 90 % aller HP-Virusinfektionen verschwinden innerhalb eine Jahres von selbst. Es ist daher nicht sinnvoll nach einer HPV-Infektion zu suchen, wenn keine Beschwerden vorhanden sind oder ein unauffälliger PAP-Abstrich vorliegt. In einigen wenigen Fällen kann das HP-Virus nicht erfolgreich durch das Immunsystem bekämpft werden und es kommt es zu einer chronischen HPV-Infektion, die dann im weiteren Verlauf zu Krankheiten (z.B. Gebärmutterhalskrebsvorstufen oder Feigwarzen) führen kann. 

Ein positiver HPV Virusbefund ist kein Grund zur Sorge. Solange der Krebsabstrich und die Kolposkopie ( Lupenuntersuchung des Muttermundes ) unaufällig sind, kann man zuwarten ob die HPV Infektion von selbst verschwindet- was vor allem bei jüngeren Frauen meistens der Fall ist. 

Es gibt 2 unterschiedliche Arten von HPV-Tests

1.    Laboruntersuchung, bei der festgestellt wird, ob es sich um eine Infektion mit einem High-Risk oder einem Low-Risk HP-Virentyp handelt. (Hochrisiko-HPV-Typen können zu Entstehung von verschiedenen Krebsarten führen während Niedrigrisiko-Typen z.B. Feigwarzen auslösen können.)

2.    Laboruntersuchung, die eine genaue Bestimmung des Virustyps bei Vorliegen einer Infektion ermöglicht. Dieser Test ist wesentlich sinnvoller und wird bei Woman & Health durchgeführt.

Die einzig wirklich sinnvolle Vorsorge ist die HPV-Impfung, die gegen die häufigsten und aggressivsten Virusstämme wie HPV 6,11,16 und 18, schützt.

Die Impfung ist derzeit für Mädchen ab dem 9. Lebensjahr sowie für Frauen bis zum 45. Lebensjahr zugelassen. Entgegen weitläufiger Meinung ist die Impfung auch nach einer HPV-Infektion bzw. Krebsvorstufe sinnvoll, da die natürliche Infektion mit HP-Viren keine Immunität hervorruft. Im Gegensatz dazu erreicht man durch die Impfung einen lebenslangen Schutz gegen die vier häufigsten Virustypen.

HPV-Test beim Mann

Männer sind genauso häufig wie Frauen vom HP-Virus betroffen. Genitalwarzen treten bei Männern ebenso oft auf wie bei Frauen, Männer entwickeln aus einer chronischen Infektion mit HPV allerdings deutlich seltener eine Krebserkrankung (z.B. Peniskrebs, Analkarzinome oder Krebs im Mund- und Rachenraum). Eine HPV-Impfung ist daher für Männer ebenso sinnvoll wie für Frauen.

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