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Privatklinik und Ordinationszentrum
für frauenspezifische Medizin

Über

Endometriose

Woman & Health. Erstes zertifiziertes ambulantes Endometriose-Zentrum Wiens.

Die Privatklinik beherbergt das erste zertifizierte privat-ambulante Endometriose-Zentrum Ostösterreichs. Unter der Leitung von Univ.-Doz. Dr. Gernot Hudelist, MSc werden sowohl die Diagnose als auch die Behandlung auf international geprüftem Niveau durchgeführt.

Häufige Fragen zu Endometriose

In diesem Video beantwortet Dr. Gernot Hudelist die häufigsten Fragen zum Thema Endometriose.



Endometriose: Häufige Ursache von Regelschmerzen

Regelschmerzen zählen für viele Frauen zu ihrem Alltag - bei bis zu 70% der Betroffenen ist die Ursache Endometriose, die jahrelang unerkannt und oft unzureichend behandelt wird. Schmerzen müssen nicht sein.



Ursachen, Symptome und Diagnostik

  • Die Ätiologie, also die Krankheitsursache ist nach wie vor nicht vollständig geklärt – jedoch existieren zahlreiche Theorien (lesen Sie dazu unten mehr)
  • Kardinalsymptome sind Menstruationsschmerzen, chronische Unterbauchschmerzen bzw. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr 
  • Bei Darm- oder Blasenbeteiligung kann es zu Beschwerden beim Urinieren bzw. der Darmentleerung kommen
  • Neben der Schmerzsymptomatik kann die Erkrankung auch zu einer eingeschränkten Fertilität führen
  • Die Diagnostik erfolgt primär über den Scheidenultraschall und die gynäkologische Tastuntersuchung

Endometriose und Unterbauchschmerz

  • Unter chronischem Unterbauchschmerz versteht man einen mindestens sechs Monate andauernden Schmerz
  • Dieser kann intermittierend-situativ, zyklusabhängig bzw. zyklusunabhängig sein
  • Typisch für einen Endometriose-assoziierten chronischen Unterbauchschmerz sind das zyklische Auftreten sowie die Verbesserung der Symptomatik durch hormonelle Therapie
  • Häufig kommen sie in Kombination mit einem psychischen Problem vor, daher sollte neben der medizinischen auch eine psychosomatische Abklärung erfolgen

Endometriose und unerfüllter Kinderwunsch

  • Unerfüllter Kinderwunsch ist bei Vorliegen von Endometriose häufig, wobei bis dato kein kausaler Zusammenhang nachweisbar ist
  • Mögliche Ursachen können u.a. Verklebungen im Bauchraum und in den Eileitern sowie inflammatorische, d.h. entzündliche Prozesse im kleinen Becken bzw. eine gestörte Eizellenentwicklung sein
  • Therapie der Wahl ist dann eine komplette chirurgische Entfernung der Endometrioseherde, was zu einer Verbesserung der Fruchtbarkeit, insbesondere in den ersten Monaten nach der Operation, führt
  • Da ein organschonendes und fertilitätserhaltendes Vorgehen von großer Wichtigkeit ist, sollte die Operation nur von einem erfahrenen Operateur durchgeführt werden

Endometriose und Sexualität

  • Schmerzen während/nach dem Geschlechtsverkehr bei tiefer Penetration sind ein häufig auftretendes Symptom
  • Gründe können Verwachsungen im Becken, eine Infiltration der hinteren Gebärmutterbänder (Lig. Sacrouterina) oder Knoten im Gewebe zwischen dem Rektum und der Scheide sein
  • Durch die häufig persistierenden Beschwerden kommt es unweigerlich zu einer verminderten Qualität des Sexuallebens
  • Davon betroffen ist also nicht nur die erkrankte Frau sondern auch ihr Partner

Endometriose und Behandlung

  • Das Behandlungskonzept wird immer individuell auf die Bedürfnisse der Frau ausgerichtet
  • Beachtet werden hierbei u.a. Alter, Familienplanung, Schweregrad der Erkrankung sowie die subjektive Beeinträchtigung durch die Schmerzen
  • Mittels hormoneller Therapie kann das Wachstum der Endometrioseherde eingedämmt werden – hierfür stehen mehrere Wirkstoffe zur Verfügung
  • Bei der chirurgischen Sanierung ist das Ziel alle sichtbaren Herde radikal zu entfernen sowie Verwachsungen zu lösen

Was ist Endometriose?

Unter Endometriose versteht man das Auftreten von endometriumartigen Zellverbänden außerhalb der Gebärmutterhöhle. 

Diese Zellen sind hinsichtlich ihrer Morphologie und ihren Eigenschaften denen der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) sehr ähnlich.

Ihre Entstehung ist bis dato noch nicht vollständig geklärt - die Theorien reichen von der Verschleppung endometriumartiger Zellen durch die retrograde (rückläufige) Menstruation über die Eileiter ins kleine Becken bis zu immunologischen Theorien, welche von einer Störung des Immunsystems ausgehen, bei der der Körper die Endometriumzellen nicht erkennt und daher auch nicht an ihrer Ansiedelung hindert. 

Neuere Theorien gehen davon aus, dass die Erkrankung von vielen Faktoren (hormonellen, genetischen und immunologischen) in ihrer Entstehung beeinflusst wird.

Endometriose stellt nach dem Myom die zweithäufigste, gutartige gynäkologische Erkrankung im gebärfähigen Alter dar, wobei sie chronisch, progressiv und wiederkehrend verlaufen kann.

Das Leitsymptom ist der Schmerz, der sich in vielfacher Art und Weise (Menstruationsbeschwerden, schmerzhafter Geschlechtsverkehr, chronischer Unterbauchschmerz, etc.) äußern kann. Es ist jedoch nicht möglich, eine Korrelation zwischen Schmerzintensität und Ausprägungsgrad der Endometriose herzustellen. Das bedeutet, kleine Herde können starke Schmerzen hervorrufen und große Herde können ein Zufallsbefund sein. Neben der Schmerzsymptomatik wird auch eine reduzierte Fruchtbarkeit mit Endometriose assoziiert, wobei die genauen Ursachen hierfür noch nicht geklärt sind. 

Die Diagnosestellung erweist sich aufgrund der Komplexität der Symptome als sehr schwierig. Daher ist es nicht allzu verwunderlich, dass durchschnittlich zehn Jahre (!) vergehen, bis die Erkrankung festgestellt wird und die Mehrzahl der Patientinnen zumindest eine Fehldiagnose erhalten. Diese wiederum trägt in weiterer Folge zu einem verlängerten Zeitintervall und einem erhöhten Leidensdruck bis zur korrekten Diagnose bei.

Die Diagnostik erfolgt primär über den Scheidenultraschall und die gynäkologische Tastuntersuchung. Bei ausgeprägten Befunden werden zur diagnostischen Absicherung bzw. OP-Planung oft zusätzlich bildgebende Verfahren, wie etwa ein MRT, angewandt.

Behandelt kann die Endometriose einerseits durch hormonelle Therapien (Pille, GnRH-Analoga, etc.) und/oder einer radikalen chirurgischen Entfernung aller sichtbaren Herde werden. Das Behandlungskonzept wird immer ganz individuell auf die Situation der Frau abgestimmt und kann neben den schulmedizinischen auch alternativmedizinische Ansätze, wie etwa Phytopharmaka, beinhalten. 

In den Medien

Endometriose Zertifikat

Woman & Health ist das erste zertifizierte privat-ambulante Endometriose-Zentrum Ostösterreichs.

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