Venencheck

Krampfadern (Varizen) stellen mit einer Häufigkeit von bis zu 50% der Bevölkerung eine der "Volkskrankheiten" in Europa dar. Als Varize bezeichnet man unregelmäßig geschlängelte Venen, deren Klappen insuffizient (schließen nicht mehr) oder zerstört sind bzw. fehlen.
Ein Venencheck/Screening/Vorsorgeuntersuchung kann mittels einfacher Untersuchungsmethoden Patienten mit Venenschwäche herausfiltern. Symptome wie müde, schwere Beine, die Neigung zu Knöchelödemen im Tagesverlauf, oder Besenreiser können bereits erste Anzeichen eines Venenleidens sein. Wir empfehlen die Durchführung eines Venenchecks:
Vorsorgeuntersuchungen
Venendoppleruntersuchung: akustisches Ultraschallverfahren zur Ortung von Venenklappeninsuffizienzen.
Photoplethysmographie (PPG): quantitative Bestimmung der venösen Funktion unter Einsatz der Muskelpumpe. Durchführung: Ankleben eines Meßkopfes,der Licht in die Haut schickt, Messung der Lichtreflexion je nach Venenfüllung.
Farbcodierter Venenduplex: bildgebendes Ultraschallverfahren, welches aufgrund seiner Präzision die oft schmerzhafte Phlebographie mit Kontrastmittelgabe abgelöst hat und eine exakte Darstellung von Klappeninsuffizienzen erlaubt.
Zur Behandlung von Varizen stehen vielfältige Methoden wie Laser, Radiofrequenz, Schaumverödung/Sklerosierung zu Verfügung. So erzielt man wieder "schöne Beine" und beugt auch Folgeerkrankungen von Krampfadern wie Thrombosen, Venenentzündungen und "offenen Beingeschwüren" vor.
Kontakt
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